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Galerie Gilla Lörcher

Iris Musolf - Die Blaue Klinge
(07.02.2014 - 04.04.2014)




Galeriedetails
Kontakt:   
 
          Galerie Gilla Lörcher
          Gilla Lörcher
 
          PohlstraĂźe 73
          10785 Berlin
          Deutschland
 
Telefon:   
030 - 80613234
Fax:   
 
E-Mail:   
Kontaktformular
Galerie:   
Link
   


Die Adresse der Ausstellung lautet:
 Galerie Gilla Lörcher
PohlstraĂźe 73
Tel.:030 - 80613234
 10785 Berlin

Beschreibung der Ausstellung:
 Vom 08. Februar bis zum 04. April 2014 zeigt die Galerie
Gilla Lörcher I Contemporary Art Berlin mit der Ausstellung
„Die BLAUE KLINGE“ die neue Einzelausstellung der 1980
in Hannover geborenen KĂĽnstlerin IRIS MUSOLF.
Im Vordergrund der Ausstellung steht das Thema der
Kommerzialisierung von Schönheit und Sexualität.
Präsentiert werden die jüngst entstandenen Love Doll
(Sexpuppen)-Skulpturen der KĂĽnstlerin und die Videoarbeit
„Becoming it“. Die ausgestellten Arbeiten beschäftigen sich
mit der Darstellung und der Aufbrechung von idealen
Schönheitsvorstellungen und damit verbundenen,
idealisierten sozialen Normen. Die Frage, was steckt hinter
der kommerziellen Bildsprache, die uns alltäglich in den
Medien begegnet, (oder mit den Worten von IRIS MUSOLF:
„Was steckt unter der sauberen Plastikwelt der glatten
Oberflächen?“), ist eine zentrale Frage für das Verständnis
der ausgestellten Kunstwerke.
Artist statement IRIS MUSOLF: „Mich fasziniert die
Funktionalisierung des Körperkultes. Wir sind umgeben von
der Anbetung für den unwirklichen Körper und der
Simulation von Lust. Ich frage mich warum: Um zu
verschleiern? Um das Rauschhafte, Enthemmte, den Ekel
vor dem Leib und das Ekstatische zu verbannen?
Pornografie ist aus meiner Sicht sicherlich ein Teil davon.
“Sex sells. Das ist die Rechtfertigung für alles. Jede
Industrie ist Sexindustrie”, so hat es Laurie Penny
formuliert. Meine Arbeit ist Ausdruck eines gefĂĽhlten
kulturellen Traumas, dessen Symptom der Körper ist. Er ist
kommerzielle Ressource und industrielles Produktionsmittel.
Pornografie verstehe ich als ĂĽbersteigerte Lust an
reibungslosen Abläufen, in denen das intime körperliche
Erleben in den Dienst eines Produktionsablaufes zur
Gewinnmaximierung gestellt wird. Während dessen
verschwinden die Differenzen dieser Körper und werden zu
stilisierten Bildoberflächen. Der menschliche Körper wird
unter der Verwendung von technischen Möglichkeiten als
saubere Folie für kommerzielle Zwecke benutzt.“
Eine Ausstellung, die in ihrer Radikalität und
Kompromisslosigkeit absolut bemerkenswert ist. Sie spiegelt
nicht nur die Entwicklung der jungen KĂĽnstlerin IRIS
MUSOLF wider, sondern rĂĽckt ebenso gesellschafts- und
kulturkritische Themen in den Mittelpunkt.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog in der Edition Galerie
Gilla Lörcher mit einem Gespräch zwischen Candice Breitz
und Iris Musolf.
Im gerade frisch erschienen Buch "Kunst? Ja, Kunst!" von
Jean-Christophe Ammann (erschienen im Westend Verlag)
wird auch die kĂĽnstlerische Arbeit von Iris Musolf in einem
längeren Beitrag hervorgehoben.

 
 We are delighted to present the second solo show DIE BLAUE KLINGE (The Blue Blade) of IRIS MUSOLF (born in 1980 in Hannover). Like in her exhibition in 2011 at Galerie Gilla Lörcher,theartist’s focus is on the commercialisation of beauty and sexuality. New sculptures and her brand new video work „Becoming it“ can be explored in the exhibition. Artist statement IRIS MUSOLF: „ I am fascinated by the functionalisation of the cult of the body. We are surrounded by the adoration of the unreal body and the simulation of pleasure. I ask myself why. To conceal something? To ban whatever is intoxicating, disinhibited, ecstatic, abhorrent of the body? In my opinion, pornography is certainly a part of this. “Sex sells. And so, every industry has become a branch of the sex industry,” is how Laurie Penny formulated it. My work expresses a perceived cultural trauma, whose symptom is the body. The body is a commercial resource and an industrial production material. I see pornography as the exaggerated pleasure of frictionless processes, in which the intimate bodily experience is placed at the service of a production process for profit maximisation. During this process the differences between these bodies disappear and the bodies are turned into stylised image surfaces. By means of technical possibilities the human body is thus utilised as a clean foil for commercial purposes.” The exhibition catalogue (with an interview: Candice Breitz in conversation with Iris Musolf) will be available shortly. Edition: Galerie Gilla Lörcher



Galerie Gilla Lörcher

 
   
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