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Kunstverein Neukölln

ZYKLISCH
(23.05.2015 - 21.06.2015)




Galeriedetails
Kontakt:   
 
          Kunstverein Neuk√∂lln
          Martin Steffens
 
          Mainzer Str. 42
          12053 Berlin
          Deutschland
 
Telefon:   
03056821964
Fax:   
 
E-Mail:   
Kontaktformular
Galerie:   
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Die Adresse der Ausstellung lautet:
 kunstraum t27
Thomasstr. 27
Tel.:03056821964
 12053 Berlin

Beschreibung der Ausstellung:
 WerkStadt-Ausstellung im kunstraum t27

Vernissage: Donnerstag, 22 Mai 2015, 19:30 Uhr

Sonntag, 21. Juni 2015, 19.30 Uhr
Finissage und K√ľnstler_innengespr√§ch

√Ėffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 15:00 bis 19:00 Uhr

Der WerkStadt Kulturverein pr√§sentiert in Kooperation mit dem Kunstverein Neuk√∂lln eine Gruppenausstellung im kunstraum t27. Die ausstellenden K√ľnstler und K√ľnstlerinnen verbindet, dass sie alle im Neuk√∂llner K√∂rnerkiez leben und/oder arbeiten. Mit dem hohen Niveau ihres k√ľnstlerischen Schaffens und ihren zugleich so unterschiedlichen Herangehensweisen bereichern sie den k√ľnstlerischen Kosmos des K√∂rnerkiezes. Die Ausstellung zyklisch pr√§sentiert eine Momentaufnahme ihres aktuellen Schaffens der √Ėffentlichkeit:

Das Periodische, die Wiederkehr, der Kreislauf von Werden und Vergehen ‚Äď das sind Themenkomplexe mit denen sich k√ľnstlerisches Schaffen seit Menschengedenken befasst. Inspiriert vom Lebenszyklus, dem jedes Wesen unterliegt, fasziniert von der unaufh√∂rlichen Neuordnung der Dinge, wie auch deren unaufhaltsamen Zerfalls, angezogen vom Motiv des Kreises, der sich als geometrische Figur in allen Bereichen des Lebens und der Wissenschaft wiederfinden l√§sst, haben K√ľnstler sich mit dem Thema des Zyklischen befasst.
Wir m√∂chten in unserer Ausstellung unterschiedliche K√ľnstlerinnen und K√ľnstler zusammenbringen, die sich in ihren Arbeiten mit dem Thema des Zyklischen befassen: Von Gem√§lden √ľber Skulpturen bis hin zu Soundinstallationen ist dabei eine gro√üe Bandbreite an k√ľnstlerischen Herangehensweisen vertreten.
Die Ausstellung gliedert sich in zwei Teilaspekte des Zyklischen: W√§hrend sich der erste Teil der Ausstellung mit dem konkreten Thema des Lebenszyklus von Werden und Vergehen besch√§ftigt, weist der zweite Teil der Ausstellung eine eher abstrakte Herangehensweise auf. Das zentrale Motiv ist hier das Wiederkehrende, das sich als zugrundeliegende kreisf√∂rmige oder periodische Struktur ausdr√ľckt:

Janine H√∂nig erforscht mit ihrer Kunst die Mikroorganismen, die f√ľr den Beginn jeglichen Lebens auf der Erde Voraussetzung sind. Durch die √ľberdimensionale Darstellung der Bakterien und Mikroben macht die K√ľnstlerin Unsichtbares sichtbar und verdeutlicht damit welch zentrale Rolle diese Mikroorganismen im Zyklus des Lebens einnehmen. Mit der Leidenschaft, die der Entstehung eines Lebewesens vorausgeht, setzt sich Alice Baillaud auseinander. Ihre sinnlichen und zugleich abstrakten Arbeiten fangen die schlichte Sch√∂nheit eines beginnenden Lebens ein. Die skulpturalen Arbeiten von Kristina Berning sind Werke, die sich intensiv mit ihrer eigenen Materialit√§t besch√§ftigen ‚Äď so befasst sich etwa die columna vertebralis ‚Äď die Wirbels√§ule, die ja auch das Ger√ľst des Lebens von der Geburt bis zum Tod verk√∂rpert ‚Äď mit ihrer eigenen Statik. Mit Verg√§nglichkeit, Tod und dem, was danach bleibt, besch√§ftigen sich die gro√üformatigen Gem√§lde von Sergio Frutos, die mit fotografischer Pr√§zision und Akribie verschiedene Tiersch√§del erkunden.
Die abstrakten Arbeiten von Mara Diener wecken Assoziationen an eine Explosion, deren aufl√∂sendes Moment der Zerst√∂rung aber zugleich ‚Äď wie ein Urknall ‚Äď den Anfang einer neuen Ordnung darstellen k√∂nnte... Morten Str√¶de erg√§nzt das Zyklische um eine historisch-politische Komponente, welche die Periodizit√§t und Wiederkehr geschichtlicher Motive und politischer Pers√∂nlichkeiten erkennt und diese zugleich durch eine interessante Montage von Totenbildnis und politischer Ikone einander gegen√ľberstellt. Douglas Henderson f√ľhrt schlie√ülich mittels seiner Sound-Skulptur Hexenkreis in eine mystisch-absurde Welt ein, die einerseits selbstreflexiv mit einem Augenzwinkern die um sich selbst rotierende k√ľnstlerische T√§tigkeit in den Blick nimmt, andererseits jedoch auch durch ihre Kreisbewegung eine beinahe hypnotisierende Wirkung zu entfalten vermag.

K√ľnstlerInnen: Alice Baillaud, Kristina Berning, Mara Diener, Sergio Frutos, Douglas Henderson, Janine H√∂nig, Morten Str√¶de


Die Ausstellung wird im Rahmen des Projektes ‚ÄěKultur f√ľr alle Generationen‚Äú gef√∂rdert.




Kunstverein Neukölln

 
   
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