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Otto Piene




Details
Otto Piene
(1928)
 
Kontakt
Otto Piene
 
Tel: 054221858
   
 Über Otto Piene
tto Piene wurde 1928 in Laasphe geboren. Er wuchs in in L├╝bbecke auf. Nach dem Abitur 1947 studierte Otto Piene von 1949 bis 1950 Malerei und Kunsterziehung an der Akademie der bildenden K├╝nste in M├╝nchen. Von 1950 bis 1953 studierte er dann an der Kunstakademie D├╝sseldorf. Er war ein gro├čer Pionier der nationalen als auch internationalen Kunstszene.

1957 gr├╝ndet er als Antwort auf das abstrakte Informel zusammen mit Heinz Mack die einflussreiche K├╝nstlergruppe ZERO, der sich 1961 auch G├╝nther Uecker anschlie├čt. ZERO bezeichnet den Nullpunkt der Kunst. Mit Heinz Mack und G├╝nther Uecker verband ihn eine Jahrzehnte lange Freundschaft.

Die bereits im Jahr 1957 gegr├╝ndete Gruppe ZERO beteiligte sich 1964 auf der documenta 3 mit einem eigenen Raum. Ebenfalls 1964 gab es eine umfassende Ausstellung in der Howard Wise Galerie in New York.

1968 erhielt er den Konrad-von-Soest Preis vom Westf├Ąlischen Landes Museum M├╝nster. Von 1968 bis 1971 war er Fellow des 1967 von Gyorgy Kepes gegr├╝ndeten Center for Advanced Visual Studies (CAVS). Den Ruf auf einen Lehrstuhl an der Staatlichen Kunstakademie in Stuttgart 1971 lehnte er ab. 1972 wurde er Professor of Visual Design for Environmental Art (Professor der Umweltkunst) am Massachusetts Institute of Technology Cambridge, das ihn 1974 zum Direktor des CAVS berief, dessen Leitung er bis 1994 verantwortete.1996 gab es eine gro├če Retrospektive im Kunst Museum D├╝sseldorf.

Otto Piene beginnt, mit Licht und Schatten, Luft und Feuer zu experimentieren. Seine Feuerbilder bespr├╝ht der K├╝nstler mit dicken Schichten Autolack auf Papier oder Leinwand und entz├╝ndet sie, sodass die Farben Blasen schl├Ągt. Es entstehen Werke mit einmaliger Wirkung und unverwechselbarem Oberfl├Ąchencharakter.

Ein weiteres Thema Pienes war der Regenbogen als k├╝nstlerisches Motiv. Er zieht sich durch sein gesamtes Werk. 1972 projizierte Piene f├╝r die Abschlussfeier der Olympischen Spiele von M├╝nchen einen riesigen Regenbogen in den Nachthimmel.

Pienes produktive Zusammenarbeit mit Technikern und Naturwissenschaftlern er├Âffnete der Kunst neue Perspektiven, die auch heute noch viele K├╝nstler beeinflussen. Seine Arbeiten sind auf der ganzen Welt in mehr als 200 Museen und ├Âffentlichen Sammlungen vertreten.

Bedeutende Preise wie der 2003 verliehene ÔÇ×Leonardo da Vinci World Award of ArtsÔÇť des Weltkulturrats r├╝hmen sein Werk. Seit 2016 ist auch ein Asteroid nach ihm benannt. 2020 erfolgte die bislang letzte Ausstellung ÔÇ×die Sonne kommt n├ĄherÔÇť im Museum Haus Konstruktiv in Z├╝rich.

Seine Malerei zum Thema Feuer ist in vielen Galerien auf der Welt zuhause. Unsere Galerie freut sich ausgew├Ąhlte Arbeiten zeigen zu d├╝rfen.

Durch Projekte wie ÔÇ×ein Bild f├╝r BILDÔÇť ist Piene auch einer breiten ├ľffentlichkeit bekannt geworden.

Der K├╝nstler Otto Piene lebte und arbeitete bis zu seinem Tod 2014 in D├╝sseldorf, Cambridge und Groton, Massachusetts.

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