Studie der Zeit – Zeit ist nicht das, was wir messen, sondern das, was uns durchdringt – flüchtig, greifbar, und doch in jedem Pinselstrich gegenwärtig. In dieser Serie erforsche ich die Spannung zwischen Vergänglichkeit und Ewigkeit, zwischen Bewegung und Stille. Die Leinwand wird zu einem Ort, an dem Zeit sichtbar wird: als Echo der Erinnerung, als Spur des Augenblicks, als Dialog zwischen Körper und Raum.
Meine Figuren existieren in einem Zustand der Schwebe, gefangen im Fluss der Zeit und dennoch gleichzeitig über sie hinausgreifend. Die Ölmalerei mit ihren Schichten und ihrer Tiefe ermöglicht es mir, dieses Paradox einzufangen – das Vergängliche in etwas Bleibendes zu verwandeln. Jedes Werk ist zugleich Pause und Beschleunigung, eine Frage danach, was bleibt, wenn der Moment vergeht.