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05.03.2017 – 30.04.2017

sassi die fiume e trasparenze - Simona Deflorin

Die Poesie der Materialien Glas und Stein kommt in den Bildern von Simona Deflorin zum Ausdruck.

Der feinsinnige und spielerische Umgang mit diesen Motiven lässt die Lebendigkeit von Träumen ebenso spüren wie Verletzlichkeit und Transformation.

Die Direktorin des Kornwestheimer Museums in Kleihues-Bau, Dr. Irmgard Sedler, schreibt dazu:
„Fluss und Steingrund sind für Simona Deflorin Rückzugsorte des Ichs, wobei der Stein in seiner fest umrissenen Körperlichkeit mehr als nur kompositorisches Bildelement und Motiv ist: Steine liegen und geben Auskunft, notiert die Künstlerin 2012. … Stein und Wasser sind ihr zu Chiffren des Behaust-Seins, zu Gegenständen und Medien des Emotionalen geworden, wodurch sie sich ihrerseits verlebendigen.“
An anderer Stelle heißt es über das dem objektualen Fundus des Romantisch-Unheimlichen entnommene Motiv des Glassturzes, die Haube sei Schutzraum und Erstickungsinstrument zugleich. Sie suggeriere Geborgenheit und sei letztlich über ihre transparente Glasgewandung doch nichts anderes als ein alles offenbarendes Medium – ein Trugschluss der Geborgenheit.

In einem Skizzenbuch resümiert die Künstlerin:
Alles trifft sich im Wasser. Ort der Zeremonie.

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