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(20.03.2016 - 17.04.2016)




Galeriedetails
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          Galerie per-seh
          Frank Buchholz
 
          L├Ągenfeldstra├če 8 (Schaulager)
          30952 Ronnenberg
          Deutschland
 
Telefon:   
004951189905888
Fax:   
 
E-Mail:   
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Die Adresse der Ausstellung lautet:
 St├Ądtische Galerie KUBUS
Theodor-Lessing-Platz 2
 30159 Hannover

Beschreibung der Ausstellung:
 K├╝nstler der Galerie per-seh zeigen ihre Arbeiten.
Das zentrale Werk der Ausstellung bildet ein Triptychon des georgischen K├╝nstlers Rocko Iremashvili mit dem Titel "D 5,25". Es bezieht sich auf das Bibelzitat Daniel Kapitel 5 Vers 25: Die fatale Prophezeiung, die K├Ânigs Belsazer w├Ąhrend eines Gastmahls erh├Ąlt. Eine unsichtbare Hand schreibt die Worte "Mene mene tekel upharsim" an die Wand.

Diesen Moment hat Rembrandt bereits 1635 in Szene gesetzt. Rocko Iremashvilis "D 5,25" zitiert das Gem├Ąlde mit der alttestamentarischen Weissagung und ├╝bertr├Ągt sie in unser globalisiertes Zeitalter ebenso wie in die letzten Refugien regionaler Kulturgesellschaften, die zugleich einen Verweis auf die eigenen Wurzeln Iremashvilis darstellen.

Die drei Teile dieses Werkes werden in der Abgeschiedenheit eines f├╝r die Ausstellung vor Ort konzipierten Kabinetts gezeigt. "D 5,25" in seinem eigenen Kubus f├╝hrt zugleich durch die ├╝brige Ausstellung. Aus dem Inneren des Installationsraums wird der Blick durch SEH-Schlitze auf die umlaufende Wand des KUBUS gelenkt, jeweils auf einen Text, der wiederum programmatisch f├╝r die einzelnen k├╝nstlerischen Positionen steht.

Auch die weiteren Arbeiten von Rocko Iremashvili spiegeln Bibelzitate in die Gegenwart.

Bei Simona Deflorin verweisen die Worte "Das unerh├Ârte Reich der Anomisen ist ein mutiger Ort" von Annette Behnken auf die Darstellung von Seelenzust├Ąnden mit k├╝nstlerischen Mitteln. Die gezeigten Gem├Ąlde beziehen sich auf menschliche Verletztheiten und Verstrickungen.

Au├čerdem wird eine Reihe von Aquarellen zu sehen sein, die f├╝r einen weiteren malerischen Zugang zu den Themen K├Ârperlichkeit und Seele stehen.

├ťber die Liebe zum Meer und die Reiseerfahrungen mit Madeira ist Hans-Georg Hofmann fast unausweichlich auf Fernando Pessoa gesto├čen und auf dessen Zitat "Nur f├╝r Landschaften, die nicht existieren, und B├╝cher, die ich nie lesen werde, empfinde ich keinen ├ťberdruss". Es werden fiktive Landschaften gezeigt, teils Seest├╝cke, teils auch Menschen, deren Darstellung sich fast expressiv der Abstraktion n├Ąhert. Wie ein Markenzeichen akzentuieren und hinterfragen immer wieder markante monochrome Quadrate seine Arbeiten.

Das malerische Thema von Susanne Knaack besch├Ąftigt sich seit langem mit dem gelenkten Zufall und den Farben Schwarz-Wei├č. Je nach Betrachter entstehen Berg- oder Wasserlandschaften, und es erhebt sich die Frage nach dem Wunschbild einer idealen Landschaft. Als h├Ątte Giambattista Marino dazu geschrieben "Ach, und es antwortet nichts als das Murmeln der Wellen".

Hinter Weissagungen verbergen sich immer auch W├╝nsche. Deshalb sind die Besucher dieser Ausstellung gefragt ihre eigenen W├╝nsche zu formulieren:

Was wird der Welt widerfahren?
Was k├Ânnte Leitmotiv meines Handelns sein?
Was w├╝nsche ich mir von der Kunst?



Galerie per-seh

 
   
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