„aus der Nacht ins Licht“ - Aquarelle von Marion Pohl
„Wenn die Augen etwas Schönes sähen, wollten die Hände es zeichnen.“ Wittgenstein Mit einem exklusiv für die Ausstellung „aus der Nacht ins Licht“ geschaffenen Bilderzyklus präsentiert sich die Berliner Künstlerin Marion Pohl vom 14. Mai bis 28. Mai mit ihren anmutigen Aquarellen in der ‚galerie foto & art berlin’ in der Bötzowstrasse 37 im Prenzlauer Berg.
Es sind fast ausschließlich Frauenportraits, deren Spezialität diese ausdrucksstarken, sprechenden Augen sind. Diese Blicke - wissend , verstehend und von einer großen Grundtraurigkeit gezeichnet. Diese fixierte Flüchtigkeit des Augenblicks, die manche Portraits fast aus dem Bildformat huschen lässt und dem Betrachter von den unausgesprochenen, geheimnisvollen Geschichten der unbekannten Schönen erzählt.
Die zarten, nur dem Aquarell vorbehaltenen Farbverläufe unterstreichen die spontane Bildsprache der Künstlerin. Durch die hingehauchte, skizzenartige Darstellung geheimnisumrankter Frauengesichter erzeugt diese spezielle Maltechnik ihre einzigartige Bildwirkung. Oft, wie eine vom Winde verwehte Melodie, wie die Erinnerung an ein bestimmtes Parfum, an vergangene Schicksalsmomente.