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13.11.2010 – 11.01.2011

Otto Völker - Aussichten

Die Erfahrungen die hier gemacht werden können, sind von anderer Art. Ebenso freundlich wie befremdlich, da wir ahnen, dass das Tastende, Disparate, die Abweichungen als Möglichkeit existieren: neben unseren Notwenigkeiten und Zwangläufigkeiten, dem linearem Streben, dem Konsequenten. Das Unvollkommene, Vorläufige, Unaufgeregte existiert und entfaltet seine spielerische Schönheit in Otto Völkers kleinen und auch den großen Formaten. Es werden keine Bedingungen gestellt für den Zugang, lediglich die Bereitschaft, die Geduld sich einzulassen auf die vielstimmige Interaktion, das Spiel der Differenzen, in der jede Geste, jede Äußerung vorge-fertigte Erwartungen unterläuft und überrascht.

Elisabeth Wagner