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10.06.2022 – 07.12.2022

"Augenblicke"

Ausstellung „Augenblicke“: Der Maler und Grafiker Manfred Röttcher zeigt Gemälde und Zeichnungen aus mehreren Jahrzehnten

An diesem Augenblicke hängt die Welt, schrieb einst Friedrich Schiller. Der Philosoph Søren Kierkegaard sah den Augenblick als jenes Zweideutige, in dem Zeit und Ewigkeit einander berühren. Die Ausstellung „Augenblicke“ in der Galerie H1 vereinigt verschiedenste Momentaufnahmen aus künstlerischer Perspektive.

Der aus dem malerischen Hegau (Region Bodensee) stammende Maler Manfred Röttcher lässt sich wie kein Zweiter vom Augenblick inspirieren. Sein Schaffensdrang ist enorm, auch noch im hohen Alter. In den vergangenen zwei Jahren sind eine Fülle neuer Werke entstanden, zumeist in Acryl auf Leinwand.

In dem anlässlich der Vernissage erscheinenden Buch über das Lebenswerk Röttchers mit dem Titel „Wandlungsreich“ (ISBN 978-3-943007-43-5) schreibt der Schriftsteller Cyril Moog: „Sein Oeuvre erscheint als das Erbe der modernen Kunst als solcher, lässt sich jedoch nur schwer auf einen bestimmten Stil festlegen – während bei den meisten Künstlern von der Früh- bis zur Spätphase Wandlungen auszumachen sind, malt er über die Jahre gleichzeitig in verschiedenen Stilrichtungen.“ Genau das macht den Charme von Röttchers Gesamtwerk aus.

Begleitend gezeigt werden große und kleine Holzskulpturen der bekannten Künstlerin Simone Carole Levy aus Höhr-Grenzhausen sowie ausgewählte Exponate aus Glas, Keramik und Litfasssäulenpappe von Lina Aazer, Sahar Bahary und Lea Krämer, die alle drei am Institut für Künstlerische Keramik und Glas der Hochschule Koblenz (IKKG) studiert hatten oder noch dort studieren.