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03.09.2021 – 24.10.2021

Margret Hoppe. Südwall

» … In den 80er Jahren der ehemaligen DDR geboren, bin ich
in einem geschlossenen und diktatorischen System in einer
Familie aufgewachsen, die durch den Berliner Mauerbau
Trennung und Verluste erlebt hat. Heute finde ich in den
Relikten der militärischen Vergangenheit in Südfrankreich
einen Bezug zu meiner eigenen Geschichte. Im Rahmen des
Residenzprogrammes von Le Garage Photographie und dem
Goethe-Institut bewege ich mich auf den Spuren der
Geschichte, der architektonischen Überreste, die sich wie
getarnt – fast bis zur Unsichtbarkeit – in die Landschaft
integrieren. Die künstlichen Befestigungsanlagen werden Teil
der lokalen Landschaft und sind sich selbst überlassen.

Zugleich habe ich mich mit der Geschichte Marseilles als
Exilstadt intensiv beschäftigt, um den Erlebnissen jener
nachzuspüren, die Europa in Richtung Amerika mit dem Schiff
verlassen wollten …« Margret Hoppe