09.05.2015 – 30.06.2015
Arthur Aeschbacher
Collagen 1963 - Collagen 2013
Eine Gegenüberstellung
Aeschbacher thematisiert nicht den Einbruch der Medienrealität in die Kunst, sondern er schenkt der Ästhetik des Arrangements seine ganze Aufmerksamkeit. Willkür und Zufall der Plakatabrisse werden Schritt für Schritt nivelliert. Es entstehen bewußt komponierte Arbeiten, in denen der Charakter der Realien nicht mehr offensichtlich wird. Seine Bild-
Wort- und Textcollagen basieren nicht auf beliebigen Plakatabrissen - der Künstler wählt sein Material damals wie heute bewusst.
So dienen der neuesten Serie Kartons einer mexikanischen Biermarke als Ausgangs-
material.