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18.01.2014 – 22.02.2014

Take A Walk On The Wild Side. To Russia with Love. And to Lou Reed.

Unsere Ausstellung Take A Walk On The Wild Side – To Russia with Love. And to Lou Reed wird zum zweiten Mal verlängert und ist noch bis zum 22. Februar 2014 zu sehen.

Abetz & Drescher • Emilie Arfeuil • Winston Chmielinski •
Rainer Fetting • Giuseppe Gonella • Bettina van Haaren • Ivar Kaasik • Ralf König • Lena Lapschina • Evgenij Kozlov •
Slava Mogutin • Wolfgang Neumann • Tim Plamper • Joachim Seinfeld • Snapple • Franziska Strauss

Mit Beginn des neuen Jahres hat nicht nur das Publikumsinteresse deutlich zugenommen – die in dieser Schau angesprochenen Themenbereiche sind nach wie vor hochaktuell. Abgesehen davon, dass die Olympischen Winterspiele in Sotschi noch vor uns liegen: Das Coming-out des ehemaligen Fußball-Nationalspielers Thomas Hitzlsperger oder auch Guido Westerwelles Interview im stern sorgten tagelang für Schlagzeilen und trugen erheblich zu einer längst fälligen Belebung der öffentlichen Diskussion bei. Die Menschenrechts-Situation in Russland ist, trotz der Freilassung Mikhail Chodorkowskis und der Pussy Riot-
Aktivistinnen Maria Aljochina und Nadeschda Tolokonnikowa, unverändert besorgniserregend, und jüngste Äußerungen des Präsidenten Putin zu Homosexuellen sind alles andere als geeignet, Hoffnung auf eine Verbesserung oder gar Einsicht aufkeimen zu lassen.

Take A Walk On The Wild Side soll – im Hinblick auf die Häufung homophober und rassistischer Angriffe nicht nur in Russland – ein Zeichen setzen: gegen politische Bevormundung, Zensur und die Unterdrückung künstlerischer Arbeit, gegen Homophobie und Rassismus. Eine Politkunstschau ist diese Ausstellung allerdings nicht. Es geht dem Galeristen/Kurator um existentielle Entscheidungen von Menschen, die einen 'walk on the wild side' riskieren und damit ihr Leben einer gesellschaftlichen Ächtung aussetzen, als Außenseiter gebrandmarkt werden oder es gar aufs Spiel setzen.

Die eingeladenen Künstler haben wir um Arbeiten gebeten, die um Sex, Liebe, Androgynie, um Eros und Tod,
Grenzüberschreitung und Sprengung von Konventionen, um Rausch und Ekstase, das Dionysische, um den menschlichen Körper und Nacktheit oder um den Anderen/die Andere im Ich kreisen.

Künstler