Feuchte Hände
Die Zeichnung, ins Besondere das Aquarell, ist als Medium um flüchtige Gedanken, schnelle Entwürfe, aber auch um entwickelte Konstruktion oder fertige Ideen zu skizzieren, trotz Mac und Paintprogrammen, bei den Künstlern nie in Frage gestellt worden.
Der Reiz aus Zufall und Kalkül der ersten Pinselberührung auf dem Papier bestimmt das Resultat.
Die erste Spur auf dem Träger ist nicht wieder rückgängig zu machen.
In diesem Spannungsfeld von Zufall und Bestimmung bewegt sich diese Ausstellung. Sie führt Künstler aus verschiedenen künstlerischen Ansätzen zusammen, stellt diese Positionen auf der Ebene des Aquarells nebeneinander und zeigt welche Funktion das Aquarell im Arbeitsprozess hat.
Kuratoren: Ulrich Wellmann und Thomas Rehbein
Walter Dahn
Lino Fiorito
Diango Hernández
Michael Kalmbach
Pavel Pepperstein
Ulrich Pester
Norbert Prangenberg
Howard Smith
Johannes Spehr
Rosemarie Trockel
Ulrich Wellmann