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Persons Projects

Mikko Rikala | Paradigms of Chance
(21.11.2020 - 27.02.2021)




Galeriedetails
Kontakt:   
 
          Persons Projects
          Asia Zak Persons
 
          Lindenstr. 34-35
          10969 Berlin
          Deutschland
 
Telefon:   
+493028883370
Fax:   
 
E-Mail:   
Kontaktformular
Galerie:   
Link
   


Die Adresse der Ausstellung lautet:
 Persons Projects
Lindenstr. 34-35
Tel.:+493028883370
 10969 Berlin

Beschreibung der Ausstellung:
 Wir freuen uns sehr, Mikko Rikalas zweite Einzelausstellung
"Paradigms of Chance" bei Persons Projects präsentieren
zu dürfen. Sie setzt seine Studien zu den Konzepten von
Raum und Zeit fort, welche sowohl aus philosophischen als
auch naturwissenschaftlichen Gedanken und Praktiken
hervorgehen.
Die umfangreichste Werkgruppe der Ausstellung, "A Year in
My Pocket", zeigt Fotografien, die Rikala über vier
Jahreszeiten hinweg an bestimmten Orten des finnischen
Archipels aufgenommen hat, wobei er sich auf den Zustand
des Wasser im Verlauf der saisonalen Zyklen konzentrierte.
Anschließend druckte er für jede Jahreszeit eine Fotografie,
faltete sie, steckte sie in seine Hosentasche und trug sie
drei Monate lang bei sich. Gelegentlich holte er den Abzug
hervor, um dessen Verwandlung und seinen Zustand zu
dokumentieren, nur um ihn dann wieder einzustecken. Wie
die Erinnerungen, die wir in unseren Köpfen tragen, wurde
auch das Bild im Laufe der Zeit durch den alltäglichen
Gebrauch und das Transportieren verändert.
Mikko Rikala ist ein Künstler, der den fotografischen
Prozess als Werkzeug zum Sammeln und Aufzeichnen von
Materialien verwendet. Sein philosophisches Streben will
ergründen, was sich hinter dem rationalen Selbst verbirgt
und sein künstlerischer Ansatz ist ein Weg, auf dem er
dieser Frage nachgehen kann. Rikala sagt: „Ich versuche
die Beziehung zwischen dem, was als rational angesehen
und dem, was als irrational wahrgenommen wird, zu
enthüllen.“
Seine Arbeit ist eine Reflexion, die mystische und
philosophische Gedanken durch den empirischen Prozess
der Beobachtung miteinander verbindet. Im Gegensatz zu
seinen bisherigen Werken, bei denen er den fotografischen
Prozess nutzte, um das Vorher-Nachher festzuhalten,
fokussieren sich die neuen Arbeiten auf jene Mysterien, die
unterhalb des Unsichtbaren liegen. Er fragt: „Was sind die
Möglichkeiten für einen Menschen, die Welt jenseits des
rationalen Verstandes hinaus zu betrachten und zu
verstehen?“
Rikala benutzt seine Kamera als Kontrollinstrument durch
den meditativen Akt des Beobachtens. Er überträgt
medizinische auf philosophische Aspekte, die der
physischen Dimension eines Objekts – sei es eine Pflanze,
ein Stein oder ein Bienenstock – innewohnen. Er kreiert
visuelle Dichotomien, die gegensätzliche Weltansichten
kontrastieren – wie wir mit der Natur im Einklang leben
sollten, im Widerspruch zur Verwendung von Technologie
als Werkzeug, um sie zu überwältigen.
Die Werke dieser Ausstellung versuchen uns daran zu
erinnern, dass wir uns an jene wesentlichen Qualitäten
erinnern müssen, die in der natürlichen Welt jenseits ihrer
wissenschaftlichen Definitionen und in unserem kollektiven
Gedächtnis liegen. In Rikalas Welt ist ein Quarzstein nicht
nur eine kristalline Mineralverbindung – viel mehr ein
Talisman, der Emotionen kanalisiert, Ruhe und Heilung
einleitet oder Gedanken reinigt. Gemeinsam schlagen diese
Arbeiten die psychologische Brücke zum (Un-)Bewussten,
indem unsere Umgebung durch eine mystische Linse
beäugt wird, die auf angeborenen Empfindungen beruht:
„Mein künstlerischer Ansatz übt Methoden der ‚meditativen
Repetition‘, der Strukturierung, Anordnung sowie
Auflösung aus; ich stelle prozessuale, relative Bewegungen
linearer und zirkulärer Zeit systematisch nebeneinander
und zerlege sie. Strukturen des Zerfalls und der
Zersetzung, als elementare Themen meiner Werke, sind
für mich Indikatoren des unvermeidlichen, fortschreitenden
Vergehens der Zeit. Sie sind aber ebenso
Übergangsphänomene wiederkehrender, sich selbst
erneuernder Charaktere als Sinnbilder des zyklischen und
dazwischenliegenden Zeitablaufs. Die visuellen Motive
entnehme ich der natürlichen wie auch der künstlichen, in
diesem Sinne der physisch erbauten oder konzeptionellen
Welt. Sie koexistieren als Fragmente ohne strukturelle
Hierarchie."
 
 We are pleased to present "Paradigms of Chance", Mikko Rikala’s second solo exhibition at Persons Projects that continues his research into spatiality and temporality emerging from both philosophical and scientific nature related thoughts and practices. The exhibition’s most prolific group of works "A Year in My Pocket", features photographs that Rikala took over four seasons from specific places in the Finnish archipelago, where he focuses on the water in its various seasonal cycles. He subsequently prints and folds one photograph for each season and places it in his pocket, which he then carries throughout that season. Every so often he would pull out the trousered photograph to document its transformation and condition, then place it back into his pocket. Like the memories we keep in our heads, the image is transformed over time through its everyday use of being transported and carried. Mikko Rikala is an artist who uses the photographic process as tool for gathering and recording material to help him in his philosophical pursuit of finding different ways to explore what’s behind the rational self. Rikala states, “I’m trying to uncover the relationship between what is seen as rational on one hand and what is perceived as irrational on the other.” His work is a reflection that merges mystical and philosophical thoughts through the empirical process of observation. Unlike his previous works, where he used the photographic process to record the now and then, these new pieces focus on the mysteries that lie beneath the unseen. He asks, “What are the possibilities for a person to observe and understand the world beyond the rational mind?” Rikala uses his camera as a means for monitoring through the meditative act of observation in drawing out the medicinal to the philosophical aspects inherent with the physical plane of what an object is, be it a plant, rock or bees hive. He creates visual dichotomies that contrast opposing world views in how we should be living with nature as opposed to using technology as a tool to overpower it. The works presented in this exhibition are Rikala’s attempt to remind us that we need to remember those essential qualities that lie within the natural world beyond their scientific definitions and within our collective memories. In Rikala’s world a quartz stone is far more than a hard- crystalline mineral compound but a talisman for channeling emotions, healing, calming and cleansing one’s thoughts. Collectively, these pieces function as psychological bridges joining the conscious to the unconscious by looking at our surroundings through a mystical lens based upon innate sensibilities. Rikala concludes, “My artistic approach exercises methods of ‘meditative repetition’ and patterning, arrangement and decomposition; my work systematically juxtaposes and breaks up processual, relative movements of linear and circular time. Structures of disintegration and decay, as indicators of the inevitable, progressive passage of time and, likewise transitional phenomena of recurring, self-renewing characters, as signifiers of the cyclical and interstitial passage of time, are elementary themes in my works. Visual motifs are taken both from the natural and man-made world, man-made being physically built or conceptual. They coexist as fragments without structural hierarchy.”



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