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Persons Projects

A Kiss Given by Time to Light
(23.05.2020 - 25.06.2020)




Galeriedetails
Kontakt:   
 
          Persons Projects
          Asia Zak Persons
 
          Lindenstr. 34-35
          10969 Berlin
          Deutschland
 
Telefon:   
+493028883370
Fax:   
 
E-Mail:   
Kontaktformular
Galerie:   
Link
   


Die Adresse der Ausstellung lautet:
 Persons Projects
Lindenstr. 34-35
Tel.:+493028883370
 10969 Berlin

Beschreibung der Ausstellung:
 Persons Projects / Helsinki School lädt am 23. und 24. Mai
2020 herzlich zur Eröffnung von A Kiss Given by Time to
Light, einer Gruppenausstellung mit Arbeiten von Timo
Kelaranta, Niko Luoma, Pertti Kekarainen, Niina Vatanen
und Kira Leskinen, ein.

Auf die vergangenen dreißig Jahre zurückblickend, kann
Timo Kelaranta (*1951) als einer der Pioniere der
fotografischen Abstraktion der nordischen Region
angesehen werden, der ihre unerschöpflichen
Möglichkeiten als Stimme einer visuellen Poesie erforscht
hat. Diese Ausstellung ist eine Hommage an seinen
Einfluss als Mentor, Lehrer und Künstler und zeigt, wie
seine Auseinandersetzung mit Abstraktion zahlreiche
Generationen der Helsinki School inspiriert hat. In den
Werken der KünstlerInnen wird deutlich, wie sie alle den
fotographischen Prozess als Methode zur Visualisierung
ihres individuellen Verständnisses des Essenziellen nutzen
– Für sie ist die Idee von Zeit von zentraler Bedeutung, die
sie durch mehrfache Belichtungen, inspiriert von Klang,
Raum, Farbe oder Licht, auf dem fotografischen Papier
einzufangen versuchen.

Niko Luoma (*1970) entwickelte sich in den letzten
zwanzig Jahre zu einer internationalen Schlüsselfigur im
Bereich der abstrakten Fotografie. In seinen Experimenten
macht er die Mehrfachbelichtung eines einzigen Negativs
zu seiner methodischen Grundlage und Licht wird das
Rohmaterial seiner Kompositionen. Die Besonderheit seiner
Kunst beruht auf systembasierten Studien, bei denen das
Negativ zur eigenständigen Aufzeichnung von
ineinandergreifenden Farbflächen und Räumlichkeit dient.
Beeinflusst von John Coltranes und Alvin Luciers
experimenteller Musik, bindet er die Charakteristika des
Zufalls in den Prozess seiner Arbeit ein, welche wiederum
als Treibstoff dienen, um seine Faszination am
Unbekannten anzutreiben.

Niina Vatanen (*1977) hat seit Beginn ihrer Karriere das
Mysterium der Zeit in ihrem Werk erkundet, verführt und
versucht seinen Schleier zu lüften. Angefangen mit
archivarischen Aufzeichnungen, hat Vatanen wiederholt
versucht, Zeit und unser Verständnis davon zur Kernfrage
ihres Schaffens zu machen und in ihren Werken zu
visualisieren. Sie arbeitet mit Fotografien, Videos oder
mathematischen Texten – ihr Fokus liegt dabei stets auf
der Entschlüsselung der komplexen Funktionsweisen vom
Lauf der Zeit.

Kira Leskinens (*1987) Serie Scanographs umfasst
Arbeiten, die mit der gleichnamigen Technik der
Scanographie hergestellt worden sind. Dabei platziert die
Künstlerin unterschiedliche Materialen unmittelbar auf der
Glasplatte eines Scanners. Ihr Arbeitsprozess basiert
größtenteils auf Improvisation, Spiel und Zufall, und äußert
sich ästhetisch in klaren Formen und lebhaften
Farbkombinationen. Von Wassily Kandinskys Theorien über
das Verhältnis darstellender abstrakter Kunst zur Musik
inspiriert, verknüpft sie Worte mit Bildern und sucht dabei
Titel, die als phonethische Korrespondenz für den visuellen
Teil ihrer Arbeit gelesen werden: Spanisch, Türkisch und
Estnisch sind einige der Sprachen, die hierbei Verwendung
finden. Anstatt die wörtliche Bedeutung zu betonen,
konzentriert sich Leskinen auf den Klang der Wörter –
darauf, wie sie sich in den Ohren und auf der Zunge
anfühlen.

Die Wirkung, oder Art und Weise wie wir einen Innenraum
wahrnehmen, beruht nicht auf unserer Sehkraft allein,
sondern darauf, wie wir das Raumvolumen in Anbetracht
von Maßstab, Licht und Baumaterialien messen, um so die
Funktion definieren zu können. Mit diesem Verständnis von
Raumerfahrung setzt sich Pertti Kekarainen (*1965)
auseinander, wenn er in seiner fortlaufende Serie TILA den
zahlreichen Bedeutungen des finnischen Begriffs für Raum
(tila) auf den Grund geht: Seine Fotografien spiegeln den
Versuch wider, so viele Definitionen wie möglich zu
visualisieren, um der Frage nachzugehen, wie all diese
Bedeutungen gemeinsam in einem Bild
zusammengeschlossen aussehen können.
 
 Persons Projects welcomes you to join us 23 and 24 May 2020 for the opening of A Kiss given by Time to Light, a group exhibition featuring Timo Kelaranta, Niko Luoma, Pertti Kekarainen, Niina Vatanen and Kira Leskinen. It’s a tribute to Timo Kelaranta’s (b. 1951) influence as a mentor, teacher and artist in how his experimentations with abstraction has inspired one generation after another from the Helsinki School. This exhibition reflects upon how all these artists use the photographic process as a means to exercise their own sense for essentiality in defining how they collect time through multiple exposures inspired by sound, space, color and light. Looking back over the past thirty years, Timo Kelaranta must now be considered one of the first photographic pioneers in the Nordic region to explore the numerous possibilities of abstraction as a voice in visual poetry. Niko Luoma (b. 1970) has played a key role internationally for the past twenty years with his experiments in photographic abstraction, combining multiple exposures on the same negative by using light as a raw material. His uniqueness is based around his system-based experiments where the negative becomes a record for its own realization, for the compositions of overlapping planes of color and dimensionality. Influenced by the experimental music of John Coltrane and Alvin Lucier, he incorporates the properties of chance into the process of his working, using it as fuel to enhance his attraction to the unknown. Niina Vatanen (b. 1977) has challenged, seduced, whispered and explored time as a mystery from the beginnings of her career. Starting with her own personal diaries to archival materials found in museums, Vatanen has repeatedly attempted to depict time and our perception of it as the core question in her work. Her tools to do this with may vary from found photographs, videos, texts and mathematics, but her focus has always been on decoding the intricate workings of times passage. Kira Leskinen’s (b. 1987) Scanographs are a series of works that were created with a technique known as scanography. Using this process Leskinen places different materials directly on the glass plate of the scanner. Her work process relies greatly on play, improvisation and chance and aesthetically seeks clear forms and vivid color combinations. Leskinen deliberately creates her own specific space where the play and improvisation can happen. Inspired by Wassily Kandinsky’s theories about the relationship between visual abstract art and music, she combines words with the images, looking for titles that act as a phonetic correspondence for the visual work: Spanish, Turkish and Estonian are some of the languages that have been used. Instead of emphasizing meaning, Leskinen concentrates on the sound of the word—the way it feels in the ears and on the tongue. The perception or how we experience an interior space does not only depend upon our eye. It’s the totality of how we measure its volume through a mixture of its scale, light and the materials used in its construction to define its purpose. The on going series TILA by Pertti Kekarainen (b. 1965) examines the multiple meanings of the Finnish word for space, which is tila. His photographs reflect his attempt to visualize as many definitions of what those meanings may look like all combined in one image.



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