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Galerie Szalc

Gaby Kutz - Reminiszenzen
(08.03.2014 - 04.04.2014)




Galeriedetails
Kontakt:   
 
          Galerie Szalc
          Halina Szalc
 
          Kurfürstenstr. 31, 2.OG
          53115 Bonn
          Deutschland
 
Telefon:   
0228/653230
Fax:   
 
E-Mail:   
Kontaktformular
Galerie:   
Link
   


Die Adresse der Ausstellung lautet:
 Galerie Szalc
Kurfürstenstr.31, 2.OG
Tel.:0228/653230
 53115 Bonn

Beschreibung der Ausstellung:
 Im Mittelpunkt der Doppelausstellung in der Galerie Szalc
in Bonn und im Denkraum Siegburg stehen
Momentaufnahmen und Porträts von Gaby Kutz.
Die 1962 in Nettesheim bei Neuss geborene Künstlerin
schloss ihr Kunststudium an der Kunstakademie
Düsseldorf 1994 als Meisterschülerin bei Michael Buthe
ab.
Unter dem Titel „Reminiszenzen“ greift Gaby Kutz zum
wiederholten Male das Thema des kollektiven Erinnerns
auf. Die bewusste Unschärfe früherer Arbeiten weicht
oftmals einer genaueren Charakterisierung der
dargestellten Personen.

Großformatige in Öl gemalte schwarz-weiß Porträts
berühmter Persönlichkeiten entstanden auf der
Grundlage bekannter Pressefotografien der 1970er
Jahre - Bilder, die in die Geschichte eingegangen sind
und die Gaby Kutz beispielsweise in dem Ölbild
„Wischnewski dankt Wegener“ wieder nah an uns
heranholt. Das Aquarell "Historischer
Demonstrationszug" vereinigt collagenartig Friedens-
und Freiheitskämpfer und Kämpfer für Demokratie
verschiedener Jahrhunderte miteinander.

Den gesellschaftlich-politischen Motiven und ihren
Figuren hat Gaby Kutz Momente wichtiger
Lebensereignisse von Privatpersonen zur Seite gestellt:
Konfirmandengruppen, Feiertagsausflüge,
Waldspaziergänge. Das Ölbild „Fernblicke“ von 2014
zeigt drei Personen, die konzentriert nach vorne
schauen - worauf, bleibt dem Betrachter verborgen.
Ein weiteres Thema, das Gaby Kutz immer wieder
beschäftigt, ist das Jagen. In Öl und Aquarell gemalte
Jäger posieren stehend oder kniend vor erlegtem Wild.
Grundlage waren hier von der Künstlerin selbst
fotografierte Szenen nach einer Jagd.
Gaby Kutz führt die Ereignisse des Momentanen vor
Augen, doch der Blickwinkel ist auf das Allgemeine,
Klischeehafte gerichtet.

Teils ernst, teils schmunzelnd zeigt die Künstlerin in ihrer
Malerei einen Spiegel der Gesellschaft, an den sie ganz
nah herangeht. Zudem stellt sie uns die Welt dar in
ihrem subjektiven Empfinden und dem punktuellen
Herausgreifen einzelner Ereignisse der Deutschen
Geschichte.



Galerie Szalc

 
   
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