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Studio NOVO Artspace

Open Space - Drei K├╝nstler 3 Positionen
(03.12.2016 - 27.02.2017)




Galeriedetails
Kontakt:   
 
          Studio NOVO Artspace
          Robert Mohren
 
          S├╝lzburgstr. 189
          50937 K├Âln
          NRW
 
Telefon:   
02216902729
Fax:   
 
E-Mail:   
Kontaktformular
Galerie:   
Link
   


Die Adresse der Ausstellung lautet:
 Studio NOVO Artspace
S├╝lzburgstr. 189

 50937 K├Âln

Beschreibung der Ausstellung:
 Albert Brahaj studierte Malerei unter Prof. Edi Hila, dem
einflussreichsten Lehrer f├╝r die junge Generation albanischer K├╝nstler.
In den 1990er Jahren ├Âffnete sich die Malerei motivisch den zum Teil
brachialen Transformationsprozessen in Albanien.

Brahajs Bilder sind stets von einer unheimlichen Stille, die Motive sind
├╝berzogen von einem Schleier des Unwirklichen oder Fiktiven. Die
Innenr├Ąume sind nur Spuren menschlicher Existenz. Ein Bett, ein
umgefallener Stuhl, ein h├Ąngender Telefonh├Ârer. Ein Kinderfahrrad tritt
in Wettstreit mit der Sch├Âpfung, eingerahmt in einem Fenster. Eine
Gans, die das Wei├č f├╝r sich gepachtet hat. Und dann, die Leere. ├ťber
allem diese Einsamkeit. Sie ├Ąu├čert sich in vielen seiner Werke. Die
Farbe, nur ein Hauch. Die Tr├Ągheit, die ich sp├╝re, sie kommt aus dieser
Leere. Ich muss den plastischen Sprung wagen, um die Leere hinter mir
zu lassen, sagt Albert Brahaj.

Seine bed├Ąchtig durchdachten Kompositionen, werden zum best├Ąndigen
Hindernis. Das Innere, das zuf├Ąllig Gewagte, lassen Brahaj keine Ruhe.
Willk├╝rliche Objekte ├╝berw├Ąltigen mich. Rastlos bin ich ob der Begriffe,
der Sorgen der Vergangenheit.

In Brahajs Innenr├Ąumen kommen Personen nur vereinzelt vor und sind
meist am Bildrand platziert. Menschen, wie wir sie hier kennenlernen,
sind nur der Hauch eines Menschen. Das Bewusstsein des Raums bringt
Spuren und Zeichen hervor f├╝r die Leere der Gegenwart des Menschen,
heute und f├╝r alle Zeit.

Die geb├╝rtige Rum├Ąnin Letitia Gaba (1969) entf├╝hrt uns in ihren Bildern
in ein Labyrinth menschlicher Abgr├╝nde. Gabas Netze strecken sich
durch die Trag├Âdie der Menschlichkeit. Sie zeigt die Welt als Ruine oder
als gefr├Ą├čigen Moloch, in der es sich als ersch├Âpfte, willk├╝rliche Kreatur
sowohl unterzugehen, als auch in Form ein neugeborenen Kraft
aufzuerstehen lohnt.

In der Grafik wie in der Malerei von Letitia Gaba, wird ein mehrdeutiges
visuelles Universum erzeugt, gleicherma├čen dramatisch wie
metaphorisch, wobei wei├če und schwarze grafische Elemente auf
grafische Landschaften m├Âglicher Welten dominieren.

Zwischen die nicht klar als Himmel/Oben und Erde/Unten definierten
Fl├Ąchen werden Verkettungen visualisiert -durch spielerische, filigrane,
asexuelle Strukturen oder durch gro├če rote Fl├Ąchen, wobei die wei├čen
R├Ąume oder schwarzen Linien grafische Rhythmen erzeugen.

Das Verh├Ąltnis zwischen der Spontanit├Ąt und der Dichte des einzelnen
grafischen Elements und der gesamten diskursiven und
komplement├Ąren grafischen Architektur findet ein Gleichgewicht im
Gesamtspiel aller k├╝nstlichen, seltsam erscheinenden grafischen Bau-
Elemente, die offen sind sowohl f├╝r viele m├Âgliche Interpretationen als
auch f├╝r interrogative Emotionen.

In der Serie ÔÇ×Die Frau und die LandschaftÔÇť zeigt uns Robert Mohren
(1968) in gro├čformatigen Arbeiten isolierte Figuren, die handlungslos
Zwiesprache mit der Natur halten. Mohren entwickelt hier die
R├╝ckenfigur zum zentralen Thema seiner Werke. Es handelt sich dabei
weniger um reine Naturdarstellungen als um konstruktive
Kompositionen.Die Landschaft wird nicht als alles umgreifender
Umraum aufgefasst, sondern auf wenige, charakteristische Elemente ‑
Zaun, Baum, Hochsitz, Begrenzungspfeiler oder Bergkulisse
reduziert.Mohren schaltet hier seine R├╝ckenfigur zwischen Kunstraum
und Realraum. Sie dient der Darstellung des Tiefenraums auf einer
zweidimensionalen Bildfl├Ąche, mittels der sich der Betrachter mit der
ins Bild schauenden Figur identifizieren und so die zu vermittelnde
R├Ąumlichkeit nachempfinden kann.

Mit seiner fotografischen Darstellung des Verh├Ąltnisses von Mensch und
Raum hat Mohren das zentrale Thema seiner k├╝nstlerischen Arbeit
bereits gefunden, das ihn bis heute mit unterschiedlichen motivischen
Schwerpunktsetzungen in seinen Fotoserien besch├Ąftigt.

1968 in Aachen geboren, entdeckte Robert Mohren schon fr├╝h sein
Interesse f├╝r die Kunst. Sein Urgro├čvater Heinrich Burger Willing war
ein rheinischer Maler der Jahrhundertwende, die Mutter betrieb Galerien
mit Schwerpunkt Osteurop├Ąische Avant-Garde und Expressionismus.
Zeitweise arbeitete er in der elterlichen Galerie mit und betrieb einige
Jahre einen eigenen Buchladen mit antiquarischen B├╝chern. Dies ist
wichtig f├╝r das Verst├Ąndnis seiner Bilder. Denn sein Wissen um die
Geschichte der Malerei und Literatur und seine Bezugnahme darauf, ist
ihm dabei hilfreich, Themen mit der Fotografie auszudr├╝cken und dabei
das Foto zu einem k├╝nstlerischen Medium aufzuwerten.



Studio NOVO Artspace

 
   
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