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SHI FANG Fine Art

DIALOG: VALERIE KRAUSE FRIEDRICH MEYER
(24.01.2015 - 28.02.2015)




Galeriedetails
Kontakt:   
 
          SHI FANG Fine Art
          F v. Droste
 
          Elisabethstrasse 95
          40217 D├╝sseldorf
          Deutschland
 
Telefon:   
021193889595
Fax:   
 
E-Mail:   
Kontaktformular
Galerie:   
Link
   


Die Adresse der Ausstellung lautet:
 SHI FANG Fine Art
Elisabethstrasse 95
Tel.:021193889595
 40217 D├╝sseldorf

Beschreibung der Ausstellung:
 Die Galerie SHI FANG Fine Art in D├╝sseldorf l├Ądt am 24.
Januar 2015 von 16:00 bis 18:00 Uhr zur Er├Âffnung der
Ausstellung DIALOG:Valerie Krause Friedrich Meyer ein.
Die als Dialog entworfene Ausstellung der K├╝nstler Valerie
Krause und Friedrich Meyer findet unter besonderen
Vorzeichen statt: Die in D├╝sseldorf arbeitende K├╝nstlerin
Valerie Krause hat, bevor sie ihr Studium der freien Kunst an
der Kunstakademie D├╝sseldorf begonnen hat, ihre
Steinmetzausbildung bei Friedrich Meyer gemacht. In der
Ausstellung treten die beiden K├╝nstler, die auch Lehrer und
Sch├╝lerin sind, in einen Dialog, der es erm├Âglicht Spuren der
gegenseitigen Beeinflussung nachzuvollziehen, aber vor allem
durch die unterschiedliche Ästhetik und Arbeitsweise der
K├╝nstler einen diskursiven Charakter erh├Ąlt und so einen
Ansatz bietet, ├╝ber Konzepte von Dynamik, Struktur und
Raum in der bildhauerischen und skulpturalen Arbeit zu
reflektieren.
Bevor Valerie Krause (geboren 1976) ihr Studium an der
Kunstakademie in D├╝sseldorf begonnen hat, welches sie in
der Klasse von Didier Vermeiren abschloss, hat sie eine
Steinmetzausbildung bei Friedrich Meyer gemacht. Zur Zeit
arbeitet sie in ihrer pers├Ânlichen Arbeit jedoch nicht mehr
klassisch bildhauerisch in Stein, sondern mit h├Ąufig amorph
wirkenden Skulpturen aus verschiedenen Materialien. Im
Rahmen der Ausstellung zeigt sie mehrere Plastiken,
Skulpturen und Fotografien. Die Materialien die Valerie
Krause f├╝r ihre Skulpturen und Plastiken benutzt,
pr├Ąfigurieren die Anmutung der Arbeiten: Sie bestehen aus
Materialien die sie plastisch formt und anschlie├čend erstarren
l├Ąsst. Dabei geht es um die ├ťbertragung von begrifflichen
Konzepten in sinnlich erfahrbare Arbeiten, aber auch um das
Verkehren von ├Ąsthetischen Grundannahmen. Die Arbeiten
von Valerie Krause wirken leicht und schwebend, sie stehen
dabei im Kontrast zu den oftmals sehr massiven Materialien.
Die Arbeiten stellen geronnene Bewegung dar, Momente der
├ťbertragung und Wirkung von Kr├Ąften. So ist es auch nicht
verwunderlich, dass Valerie Krause erg├Ąnzend zu ihrer
plastischen und skulpturalen Arbeit auch fotografisch arbeitet.
Die gezeigten Fotografien wurden mit Ausschnitten versehen,
wodurch die Abgrenzung der Fotografie zum Raum
durchbrochen scheint. Dabei stehen sie in einem reizvollen
Kontrast zu den Arbeiten von Friedrich Meyer, dessen
abgeschlossen wirkende Steine durch die offene Struktur der
Arbeiten von Valerie Krause umspielt werden. Die beiden
Positionen erg├Ąnzen sich, ohne dass es zu Ausl├Âschungen
kommt.
Friedrich Meyer (geboren 1939) hat nicht an einer
Kunsthochschule studiert, er ist Steinmetz-Meister, seine
Arbeit ├╝berschreitet jedoch die Grenze vom reinen Handwerk
zur Kunst. Sein Werk ist vielf├Ąltig und den Hauptbestandteil
bilden Grabsteine, die er im Kundenauftrag fertigt, dabei
arbeitet Meyer jedoch immer mit k├╝nstlerischem Anspruch. Er
sieht sich nicht als Produzent einer Ware, sondern als
Erz├Ąhler der Geschichte seiner Kunden. Neben den
Grabsteinen entstehen in seiner Werkstatt freie Arbeiten, wie
die gezeigten Monolithen aus schwarzem Granit. Die Steine
die Friedrich Meyer bearbeitet, w├Ąhlt er nach ihrer nat├╝rlichen
Form aus, um sie dann vor allem mit verschiedenen
Handwerkzeugen zu bearbeiten. Durch die Arbeit des
K├╝nstlers werden die Steine aus dem Narrativ der
Nat├╝rlichkeit enthoben und gewisserma├čen kultiviert und in
eine abgeschlossene und pure Form ├╝berf├╝hrt. Dadurch
erhalten sie eine ikonische Pr├Ąsenz, die durch die glatten
Oberfl├Ąchen und die Schwere der Steine verst├Ąrkt wird. L├Ąsst
man sich auf eine n├Ąhere Betrachtung ein, f├Ąllt auf, wie fein
die Steine bearbeitet wurden. Die Oberfl├Ąchen wirken
bewegt, wodurch die Steinquader eine fast flie├čende
Anmutung bekommen, die im Gegensatz zu ihrer Materialit├Ąt
steht und somit eine Spannung erzeugt, die fast an klassische
Musik erinnert.



SHI FANG Fine Art

 
   
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