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Kunstverein Neukölln

Stillstand der Sonne
(20.12.2014 - 25.01.2015)




Galeriedetails
Kontakt:   
 
          Kunstverein Neuk√∂lln
          Martin Steffens
 
          Mainzer Str. 42
          12053 Berlin
          Deutschland
 
Telefon:   
03056821964
Fax:   
 
E-Mail:   
Kontaktformular
Galerie:   
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Die Adresse der Ausstellung lautet:
 kunstraum t27
Thomasstr. 27
Tel.:030 / 56 82 19 64
 12053 Berlin

Beschreibung der Ausstellung:
 K√ľnstler: Christian Andres, Thilo Droste, NASE (Nadja Milenkovic & Sebstian Seitz), Ren√© Moritz, Ulrich Vogl

Vernissage: Freitag, 19. Dezember 2014, 19.30 Uhr

In den dunklen Tagen der Wintersonnenwende (lateinisch: solstitium = Stillstand der Sonne) beginnt im Kunstverein Neuk√∂lln eine Ausstellung mit Lichtobjekten. Schatten, Licht, Wahrnehmungseffekte und Bewegungen sind dabei Komponenten der k√ľnstlerischen Auseinandersetzung. Bei den ausgestellten Arbeiten geht es um unterschiedliche thematische Inhalte und Ph√§nomene, die im Zusammenspiel von Licht und Dunkelheit sichtbar gemacht werden.
Christian Andres beschäftigt sich in seinen teils kinetischen Arbeiten mit dem Phänomen und der Symbolik von Licht und Schatten. Dabei nutzt er Vorlagen, die er so unterschiedlichen Vorlagen wie Holbein’schen Holzschnitten oder Comiczeichnungen entnimmt. Es entsteht eine sich stetig wiederholende Bildfolge mit metaphysischem Gehalt.
Thilo Droste l√§dt den Besucher zu einem k√ľnstlich-k√ľnstlerischen Sonnenbad ein. Der K√ľnstler spricht gleicherma√üen die Ged√§chtnisleistung der Haut wie ihre archaische Funktion als Leinwand an, indem er Schablonen anbietet, um sich von der UV-Strahlung eines Solariums ‚Äět√§towieren‚Äú zu lassen. Die Eitelkeit der Muse und die Hybris des K√ľnstlers, der sich sonnengottgleich in sein Werk einschreibt (oder -brennt) werden in der schelmischen Inszenierung zusammengef√ľhrt und befragt.
Ren√© Moritz hat die Jahresgabe des Kunstverein Neuk√∂lln gestaltet: Die Edition ‚ÄěArtist‚Äôs box‚Äú. Mit Hilfe einer halbierten Linse f√ľgt er Licht und Schatten zu einer Collage zusammen und versinnbildlicht so den Funken der Inspiration. In einer weiteren Arbeit f√ľgt er vorgefundene Verpackungen und Materialien mit Bild und Schrift zu kleinen Projektionen zusammen. Die fragilen Pr√§sentationen lassen eher an den schwebenden Prozess des Erinnerns als an ein pr√§zises Abbild denken.
Das K√ľnstlerduo Nase (Nadja Milenkovicz und Sebastian Sebastian Seitz) pr√§sentiert mit ‚ÄěTopik des Imagin√§ren‚Äú eine animierte Installation, bei der Zeichnungen auf transluzentem Papier und Folie durch gesteuertes Licht choreographisch inszeniert werden. Die gezeichneten Raumfragmente werden in Plexiglasquadern durch gezielt gesteuerte Hinterleuchtung zueinander montiert und auf Wand und Decke des Ausstellungsraums projiziert. Die Arbeit bewegt sich damit auf der Schnittstelle zwischen realer und der virtueller Welt.
Ulrich Vogl geht in seiner Installation ‚ÄěFilm‚Äú von optischen Ph√§nomenen aus. Der Schatten eines sich drehenden Hamsterrades mit seiner Gitterstruktur vollzieht dabei eine irritierende optische Divergenz, da das dunkle Abbild eine andere Bewegung zu vollziehen scheint als das Objekt selbst. Der ansonsten verl√§ssliche ‚ÄěBegleiter‚Äú Schatten entwickelt so ein eigent√ľmliches Eigenleben.

Kuratiert von Dr Martin Steffens


Begleitprogramm:

Vernissage: Freitag, 19. Dezember 2014, 19.30 Uhr
Präsentation der Jahresgabe von René Moritz; Beginn der Kunstlotterie

Donnerstag, 8.,15. und 22. Januar jeweils von 17.30 bis 19 Uhr
‚ÄěBetreutes Br√§unen‚Äú mit Thilo Droste

Sonntag, 25. Januar 2015, 19.30 Uhr
Finissage mit K√ľnstler_innengespr√§ch und Auslosung der Kunstlotterie¬†
Performance ‚ÄěWenn die Nacht am tiefsten ist, ist der Tag am n√§chsten‚Äú (Rio Reiser),
Andreas Gogol: Projektion mit Sound



Kunstverein Neukölln

 
   
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