Galerien
  KŁnstler
  Stšdte
  Gutachter
  Ausstellungssuche
 
  Diskussionsforum / Whiteboard
 
   
 
 



Neu auf galerie.de:

KARAK Art Lab & Galerie
50735 Köln
[ 03.11.2020 ]

Yoga ¬į Galerie ¬į Rees
46459 Rees
[ 20.10.2020 ]

Pulpo Gallery
82418 Murnau am Staffelsee
[ 12.10.2020 ]

Galerie Schneider
76228 Karlsruhe
[ 09.10.2020 ]
 
Kunstverein Neukölln

Nord+++Nord+++Nord++++S√ľd
(17.05.2013 - 09.06.2013)




Galeriedetails
Kontakt:   
 
          Kunstverein Neuk√∂lln
          Martin Steffens
 
          Mainzer Str. 42
          12053 Berlin
          Deutschland
 
Telefon:   
03056821964
Fax:   
 
E-Mail:   
Kontaktformular
Galerie:   
Link
   


Die Adresse der Ausstellung lautet:
 kunstraum t27
Thomasstr. 27
Tel.:03056821964
 12053 Berlin

Beschreibung der Ausstellung:
 Reihe ‚Äď Zu Gast im kunstraum t27

Corinna Altenhof | Volker Altenhof | Susanne Kallenbach | Tamer Serbay

Vernissage: Freitag, 17. Mai 2013, 19:30 Uhr

Die aktuelle Ausstellung des Kunstvereins Neuk√∂lln pr√§sentiert Werke von vier K√ľnstlerinnen und K√ľnstlern aus dem hohen Norden der Republik. Als Gattung vertreten sind Malerei, Arbeiten auf Leinwand/ Papier mit Wachs und Pigment und Keramikobjekten. Immer wieder scheinen sich dabei in den Werken interdisziplin√§re Vorstellungen zu neuen Konzepten zeitgen√∂ssischer Kunst zu verweben, f√ľhren zu neuen Strukturen, ungewohnten Formen und zu intensivster Farbigkeit. Nie geht es nur um den oberfl√§chlichen Eindruck, denn jede Arbeit zeigt eine zeitliche Dimension, erz√§hlt eine Geschichte f√ľr die nicht selten eine Erinnerung oder ein starkes Gef√ľhl den Ausgangspunkt bildete. Der Betrachter ist eingeladen diesem nachzusp√ľren.

Die Werke von Volker Altenhof verbinden Abstraktion mit gegenst√§ndlichen Zitaten und vieldeutigen philosophischen Inhalten. Der K√ľnstler hat in jahrzehntelanger Besch√§ftigung zu einer ganz eigenen Bildsprache gefunden. Farbe ist dabei f√ľr ihn das bestimmende Gestaltungselement. Er erreicht eine intensive Wirkung durch die mit Spachtel, B√ľrste oder Schwamm reliefhaft bearbeitete Grundierung. In aufw√§ndigen Arbeitsprozessen wird Farbe lasierend aufgetragen und wieder abgeschliffen. Bis zu zwanzig Mal wiederholt Altenhof dieses Verfahren, so dass die Bildoberfl√§che eine reliefartige Struktur erh√§lt, in der Farbt√∂ne mehrfach gebrochen werden und eine vielschichtige Transparenz entsteht.

Corinna Altenhof schafft Memorablien in Wachs. Sorgf√§ltig werden verschiedene Schichten aufgetragen, strukturiert und ausgestaltet. Als Ausgangspunkt flie√üt oft eine Erinnerung an etwas Erlebtes oder Gesehenes in den Schaffensprozess ein. Ein fl√ľchtiger Moment wird auf diese Weise sch√∂pferisch und selbstreflexiv skizziert und konserviert. Der Fl√ľchtigkeit des Augenblicks wird eine Fixierung im Material entgegen gesetzt.
Zugleich erf√§hrt die Erinnerung durch intensive Reflektion, k√ľnstlerische Abstraktion sowie durch die Farbgebung eine Distanzierung vom rein subjektiven Erleben. Die Bilder laden so zum individuellen Nacherleben ein.

Wer Tamer Serbays Arbeiten kennt, wei√ü, dass er sehr sparsam mit Figuren umgeht. Mit der neuen Werkserie ‚ÄěCrossover‚Äú wagt Tamer Serbay nicht nur einen weiten Zeitsprung, er wagt sich auch ins Figurative und Narrative vor. Die Arbeit am Kulturgut ‚Äě europ√§ischer altmeisterlichen Malerei‚Äú, die ihm durch seinen langj√§hrigen Aufenthalt in Europa vertraut ist, liefert ihm unersch√∂pfliche, figurative Bildwelten, die dazu mit ebenso detailreichen wie zauberhaften Kontexten von Liebe und Tod, Status und Macht, Geschichte und Zukunft behaftet sind. Mit Hilfe fotografischer Bildbearbeitung gelingt es Tamer Serbay, diesem europ√§ischen Bildreservoir eine geradezu moderne Sinnhaftigkeit abzuringen.

Susanne Kallenbach beschreitet in der keramischen Kunst ungewohnte Wege. Sie schafft Strukturgef√§√üe und dreidimensionale Tonplastiken, in denen sich bildhauerische Vorstellungen mit grafischen und malerischen Konzepten verbinden. Bestimmend wirken die ablesbare Ambivalenz von K√ľnstlichkeit und Naturhaftigkeit, der spannungsvolle Kontrast aus Ruhe und Bewegung und die daraus resultierende Verschr√§nkung von durchaus gegens√§tzlichen Objekterfahrungen.
Das Tonobjekt bildet bei Susanne Kallenbach den Ausgangspunkt einer komplexen k√ľnstlerischen Untersuchung ihres Materials, in der sie auf vielf√§ltige Weise diejenigen Mittel reflektiert, die einem Gef√§√ü wesentlich sind und die zur keramischen Plastik f√ľhren. An bildhauerischen Fragen interessiert, operiert sie mit Definition, Tektonik und Mehransichtigkeit des K√∂rpers, mit Grenzen und Achsen des Raums sowie mit atmosph√§rischen Werten, etwa dem Spiel von Licht und Schatten.

Kuratiert von Volker Altenhof



Kunstverein Neukölln

 
   
Die rechtliche Verantwortlichkeit für den Inhalt der von den einzelnen Galerien bekanntgemachten Internet-Dokumente
liegt ausschließlich bei den jeweiligen Galerien. Online Now! übernimmt keinerlei Haftung für diese Dokumente.
© Priority AG