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Christian Rohlfs




Details
Christian Rohlfs
(1849)
 
Kontakt
Christian Rohlfs
 
Tel: 054037269780
   
 Über Christian Rohlfs
Christian Rohlfs (* 22. Dezember 1849 in Groß Niendorf,
Kreis Segeberg; † 8. Januar 1938 in Hagen) war ein
deutscher Maler der Moderne.
Christian Rohlfs wird am 20.12.1849 als jüngster Sohn eines
Kätners in Niendorf geboren. Als 15-Jähriger verletzt er sich
am rechten Knie und muss zwei Jahre im Bett verbringen.
Während dieser Krankenzeit beginnt Christian Rohlfs zu
zeichnen. Der Dichter Theodor Storm, der die Zeichnungen
des Jungen sieht, schickt ihn 1869 zu dem Kunstkritiker
Ludwig Pietsch nach Berlin. Dieser gibt ihm ein
Empfehlungsschreiben für die Großherzogliche Akademie in
Weimar, wo Rohlfs 1870-1874 studiert. Rohlfs wird vom
Großherzog gefördert, sodass Rohlfs viele Jahre finanziell
gesichert leben und arbeiten kann. 1871 verschlimmert sich
das Beinleiden, 1873 wird ihm schließlich das rechte Bein
amputiert. 1876 wechselt Rohlfs an der Akademie in Weimar.
Ab 1884 ist Christian Rohlfs als freier Maler tätig. 1901 lernt
Rohlfs durch Henry van de Velde Karl Ernst Osthaus kennen.
Dieser beruft ihn an die geplante Folkwang-Schule in Hagen,
deren Lehrbetrieb jedoch niemals zustande kommt. 1903
sieht Rohlfs im Folkwang-Museum erstmals Werke von
Vincent van Gogh und von den zeitgenössischen
französischen Malern. Die Anfänge der Malweise von Christian
Rohlfs entspringen dem Naturalismus der Weimarer
Malschule, bevor sich ab ca. 1880 eine Hinwendung zum
Impressionismus zeigt. In den 1890er Jahren nehmen seine
Gemälde an Farbigkeit zu. Über eine neoimpressionistische
Phase gelangt Christian Rohlfs um 1906 zu seinem
expressiven Spätstil. Die Hinwendung zum Expressionismus
erfolgt wohl nach der Bekanntschaft mit Emil Nolde, den
Rohlfs 1905 während seines Aufenthalts in den
Sommermonaten in Soest kennenlernt. Sein eigentliches
Werk schafft Christian Rohlfs dann in den Folgejahren, bereits
über 50-jährig. Die kraftvollsten Arbeiten malt er zwischen
dem 70. und 80. Lebensjahr. 1907 schließt sich Christian
Rohlfs dem "Sonderbund westdeutscher Kunstfreunde und
Künstler" an, der von Karl Ernst Osthaus geleitet wird. 1911
wird er Mitglied der "Neuen Secession", 1914 der "Freien
Secession". Zu seinem 75. Geburtstag ehrt ihn die Stadt
Hagen mit der Ernennung zum Ehrenbürger, im selben Jahr
wird Rohlfs auch Mitglied der Preußischen Akademie der
Künste. 1937 wird Rohlfs von den Nazis verfemt und erhält
Ausstellungsverbot. 412 seiner Arbeiten werden aus
deutschen Museen als "entartete Kunst" entfernt. 1927-1937
hält sich Christian Rohlfs jedes Jahr in den Sommermonaten
in Ascona auf. 1929 wird zu Ehren des 80-Jährigen das
Christian-Rohlfs-Museum in Hagen gegründet. Am 8.1.1938
stirbt Christian Rohlfs in Hagen.

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Feuerlilie
 
  
 
   
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