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Kominek Gallery

Enrique Metinides "Series"
(06.03.2012 - 13.04.2012)


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Galeriedetails
Kontakt:   
 
          Kominek Gallery
          Misha Kominek
 
          ImmanuelkirchstraĂźe 25
          10405 Berlin
          Deutschland
 
Telefon:   
015771441841
Fax:   
 
E-Mail:   
Kontaktformular
Galerie:   
Link
   


Die Adresse der Ausstellung lautet:
 Kominek Gallery
ImmanuelkirchstraĂźe 25
Tel.:015771441841
 10405 Berlin

Beschreibung der Ausstellung:
 Enrique Metinides, geboren 1934 in Mexico-Stadt, begeisterte sich schon frĂĽh fĂĽr Gangster- und ActionFilme, und ĂĽbertrug deren Ă„sthetik in seine Aufnahmen. Seine erste Leiche fotografierte „El Niño“ im Alter von zehn Jahren, mit zwölf erschien das erste seiner Fotos auf dem Titelblatt einer
Nachrichtenzeitung. Von den späten 40er Jahren bis in die 90er arbeitete Metinides für die Boulevardpresse, vor allem für „La Prensa“, eine Zeitung, die mit ihren sensationellen und oft schockierenden Bildern der „Nota Roja“ (blutige Nachrichten) zugeordnet wird. Dabei zeichnen sich seine Aufnahmen trotz ihrer schockierenden und zugleich fesselnden Wirkung gerade dadurch aus, dass sie nahezu ohne die Abbildung von Blut auskommen. Der Fotograf konzentriert sich auf die Umstehenden, die Schaulustigen und verzweifelten Betroffenen, auf die Komposition des Bildausschnitts, auf Posen und Gesichtsausdrücke. Wie Film Stills wirken seine Bilder – inszeniert, gestellt, zu ansehnlich und präzise um wirklich zu sein.

Gerade die Ambivalenz zwischen Fakt und Fiktion, verleiht den Fotografien von Metinides eine verstörende Faszination – und mag einer der Gründe dafür sein, dass seine Arbeit in den letzten zehn Jahren vermehrt von der Kunstwelt wahrgenommen wird. Seine Fotografien wurden u.a. in Mexiko, New York und London ausgestellt und gemeinsam mit den „Car Crash” Gemälden von Warhol im Andy Warhol Museum in Pittsburgh präsentiert. Auch der polnische Maler Wilhelm Sasnal ließ sich von seinen Aufnahmen inspirieren und fertigte 2003 die sogenannten „Metinides-Gemälde“.

Mit der Ausstellung „Series“ zeigt die Kominek Gallery nun einen ganz neuen Blick auf die Arbeit des „mexikanischen Weegee“. Wie bereits im 2011 bei Kominek Books erschienenen Buch, steht der serielle Aspekt seiner Fotografien im Vordergrund: das Vorher, das Nachher, das ganze Ausmaß des Geschehens, welches erst in der Sequenz seine narrative Qualität entfaltet. „Series“ beleuchtet Metinides’ Tätigkeit als Fotojournalist und stellt den ikonenhaften, oft befremdlichen Einzelbildern eine filmisch-erzählerische Perspektive gegenüber. Sie ordnet seine Fotografien ein in einen erweiterten Kontext, für den in der „Nota Roja“ meist kein Platz war.
 
 Enrique Metinides, born 1934 in Mexico City, got into gangster and action films early in life and transferred these aesthetics into his pictures. He photographed his first corpse at the age of 10, at 12 his first photo appeared on the cover of a newspaper. From the late 40s to the late 90s, Metinides worked for the yellow press, especially for “La Prensa”, a newspaper that with its sensational and shocking images is attributed to the “Nota Roja” (bloody news). But despite their shocking, and at the same time fascinating, effect, the exposures are particularly characterized by the absence of blood. The photographer concentrates on the bystanders, curious onlookers, desperate and concerned people, on people’s poses and facial expressions, and on the actual composition of the details he depicts. His images appear like film stills, staged, contrived, and too comely and precise to be real. The ambivalence between fact and fiction makes Metinides’ photographs disturbingly fascinating and could be one of the reasons his works have been perceived more and more by the art world in the last 10 years. His photographs have been exhibited in Mexico, New York and London, among others, and were presented together with the “Car Crash Series” by Warhol in the Andy Warhol Museum in Pittsburgh. Also the polish painter Wilhelm Sasnal became inspired by his images and produced the so-called “Metinides paintings.” With the exhibition “Series” Kominek Gallery presents a completely new view on the work of the “Mexican Weegee.” As in the book published by Kominek Books in 2011, the main focus is on the serial aspect of his photographs: the before and after and the whole dimension of the event, whose narrative quality only becomes apparent in the sequence. “Series” sheds light on Metinides’ activity as a photojournalist and contrasts the iconic-like and often disturbing character of the single picture with a narrative cinematic perspective. The exhibition places his photographs in a larger context, for which the “Nota Roja” mostly didn’t have enough space.



Kominek Gallery

 
   
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