Galerien
  Künstler
  Städte
  Gutachter
  Ausstellungssuche
 
  Diskussionsforum / Whiteboard
 
   
 
 



Neu auf galerie.de:

Galerie H1
56203 Höhr-Grenzhausen
[ 24.09.2019 ]

Heitsch Galerie
80469 München
[ 24.09.2019 ]

Atelier Inge Frank
86911 Dießen am Ammersee
[ 23.09.2019 ]

Galerie Rossi
04299 Leipzig
[ 17.09.2019 ]
 
Galerie Thomas Fuchs

nowhere... Sebastian Gumpinger
(11.04.2014 - 10.05.2014)




Galeriedetails
Kontakt:   
 
          Galerie Thomas Fuchs
          Thomas Fuchs
 
          Reinsburgstraße 68A
          70178 Stuttgart
          Deutschland
 
Telefon:   
4971193342415
Fax:   
4971146913377
 
E-Mail:   
Kontaktformular
Galerie:   
Link
   


Die Adresse der Ausstellung lautet:
 Galerie Thomas Fuchs
Reinsburgstraße 68A
Tel.:4971193342415
 70178 Stuttgart

Beschreibung der Ausstellung:
 Die Galerie Thomas Fuchs zeigt in der Ausstellung
"nowhere..." neue Bilder von Sebastian Gumpinger.

Sebastian Gumpinger wurde 1977 in Hannover geboren und
hat an der Akademie der Bildenden Künste München bei
Günther Förg und Jean-Marc Bustamante studiert. Er lebt und
arbeitet in Berlin und München.

Zu der Ausstellung erscheint ein 52-seitiger Katalog mit
einem Text der britischen Kunstkritikerin und Kuratorin Jane
Neal.

"...Gumpinger beginnt oft mit einem einzelnen Farbfleck. Er
fügt Hitze hinzu, indem er versucht, die Ränder mit einem
Fön zu trocknen und er wäscht das, was er den „inneren
Körper“ der Farbe nennt, mit Wasser aus. Weitere
Experimente folgen: er injiziert Spiritus, um eine chemische
Reaktion in Gang zu setzen und die Farbe auf der Leinwand
zu fixieren. Manchmal bringt er flüssiges Latex auf, um
Bildteile mit einer Schicht zu überziehen. Nach dem Abziehen
des Latex bleiben Negativformen übrig. Er führt das Werk
fort, indem er mehrere verschiedene Drucktechniken
einbezieht, bei denen er Papier und Plexiglas zum Drucken
verwendet, was in erhöhten Farbinseln sichtbar wird, die sich
über die Leinwand verteilen wie ein Flachrelief. Gumpinger
verwendet mehr als zwanzig dieser verschiedenartigen
Techniken und er ist der Auffassung, dass alles, was ihm in
den Sinn kommt, ein ganz eigenes Verfahren erfordert. Sein
einziger Grundsatz ist der, niemals den Pinsel auf die
Leinwand zu bringen. Wann immer er einen bestimmten
Effekt erreichen möchte, erforscht er das Verhalten der
Materialien...

Was den Kontext von Gumpingers Arbeit angeht, gehört er zu
einer Gruppe von jungen und schon etablierteren deutschen
Künstlern wie Volker Hueller, Gregor Hildebrandt und
Hansjörg Dobliar (und zu einer größer werdenden Welle in
ganz Europa und den Vereinigten Staaten), die, statt sich
weiterhin hauptsächlich mit Figurationen zu beschäftigen (wie
beispielsweise die Leipziger Schule), lieber in der Abstraktion
nach Inspiration sucht, mit einem besonderen Interesse an
der Neuerkundung der Moderne. Die Techniken, die
Gumpinger in seinem intensiven und komplizierten Prozess
entwickelt hat, heben ihn jedoch heraus. Sein Arbeitsraum ist
halb Atelier, halb Labor. Er verwendet Acrylfarben, flüssigen
Latex, Spiritus und Acrylspray, die er mittels Heißlüfter und
Fön trocknet. Die Farben sind stark verdünnt, so dass sie sich
über die Oberfläche seiner Leinwände ausbreiten können. Die
Arbeit ist fertig, wenn sich das Gefühl einstellt, dass alles,
was dort sein sollte, auf der Leinwand ist und dass das
Hinzufügen weiterer Substanzen nichts mehr verbessern
würde...

Gumpingers Arbeiten öffnen sich dem Betrachter, indem sie
unsere Sinne beschäftigen. Seine Arbeit spricht das Auge an,
aber sie verlockt auch zum Anfassen und durch die
Handhabung und das gezielte Einsetzen der zahlreichen
Materialien und Techniken, die er verwendet, zieht er uns in
einen Raum zwischen Wirklichkeit und Imagination. Dieser
Ort, dieses „Dazwischen“, könnte Luft oder Wasser sein, aber
auch ein Klang, Dunkelheit oder ein grenzenloser Himmel.
Dann stellen wir uns nicht nur vor, wie die ganze Arbeit
aussehen würde – wenn wir einen Querschnitt durch alle
Schichten nehmen könnten –, sondern auch, wie sie sich
anfühlen oder sogar klingen würde. Gumpinger hat uns eine
Tür zur Schönheit der Natur geöffnet, aber nicht, wie wir sie
kennen oder auf einer oberflächlichen Ebene erleben. Er
veranlasst uns, tiefer zu gehen, über das Wesen all dessen
nachzudenken, was uns umgibt und das unserem Leben,
unserem Geist und unserem Körper ein Fundament gibt..."    

Jane Neal (Auszug aus dem Katalogtext zur Ausstellung)



Galerie Thomas Fuchs

 
   
Die rechtliche Verantwortlichkeit für den Inhalt der von den einzelnen Galerien bekanntgemachten Internet-Dokumente
liegt ausschließlich bei den jeweiligen Galerien. Online Now! übernimmt keinerlei Haftung für diese Dokumente.
© Online Now! GmbH