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(07.06.2014 - 05.07.2014)




Galeriedetails
Kontakt:   
 
          Galerie m2a
          Marko Göhre & Andreas Jenke
 
          Königsbrücker Str. 70, 1. Hinterhaus
          01099 Dresden
          Deutschland
 
Telefon:   
0351 43 888 171
Fax:   
 
E-Mail:   
Kontaktformular
Galerie:   
Link
   


Die Adresse der Ausstellung lautet:
 Galerie m2a
Königsbrücker Str. 70, 1.
Hinterhaus
Tel.:0351 43 888 171
 01099 Dresden

Beschreibung der Ausstellung:
 Unsere Welt wird zunehmend digital. Bankgeschäfte werden
mit dem Smartphone erledigt, photogeshopte Models
blicken uns überall entgegen, dem Zugbegleiter halte ich
nur noch das virtuelle Ticket auf meinem I-Phone entgegen.
David Hockney, britischer Großmeister der Malerei, malt seit
kurzem mit dem I-Pad. Was bedeutet das für die Malerei?
Warum wird noch mit der Hand gemalt?

Seit einigen Jahren beschäftigt sich Sophia Schama mit der
Frage, wie sie den digitalen Ansatz von Photoshop in die
analoge Idee der Malerei umsetzen kann und wie diese
beiden Konzepte interagieren. Nach wie vor ist das Thema
Natur und Technik. Mit Photoshop kann man Motive
verändern, hervorheben oder verschwinden lassen. Technik
ermöglicht uns die Gestaltung der Welt nach eignen
Vorstellungen. Nach einem Regenguß wächst das Gras im
Nu, der Rasenmäher verändert das Aussehen des Rasens
ebenso schnell wieder.

Hat Schama in ihren Grasbildern die Bildräume noch durch
Nebeneinander und Überlagerung von kalten und warmen,
hellen und dunklen Farbschichten erzeugt, geht sie seit
einiger Zeit einen Schritt weiter. Sie nimmt weg, die Wand
hinter den durchscheinenden Folienarbeiten wird zum
Bildraum. Wie bei den ganz neuen Arbeiten, wird statt mit
Mouseklick der Spachtel durch die Farbe der präparierten
Leinwand gezogen und hinterlässt nur noch Spuren der
aufgetragenen Farbe. Man ahnt das Darunter noch, es ist
fast weg und wird damit zum eigentlichen Motiv. Wo im
Computer mit ‚delete’ wieder rückgängig gemacht werden
kann, was gerade eingegeben wurde und dann widerrufen
wird, wiederholt sie dies analog mit gerade erzeugten
Pinselschwüngen. Die Wischhand erzeugt ebenso rasch wie
die digitale Delete-Taste ein neues Erscheinungsbild. Das
Wegwischen geht so weit, dass Ränder und Ecken frei
bleiben und so entstehen räumliche, ja geradezu
körperhafte Gebilde. Willkommen im analogen Raum der
Sophia Schama in der Galerie m2a.

Vernissage: Freitag, der 06.06.2014, 19 Uhr



Galerie m2a

 
   
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