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cubus-m

Mara Diener - Extended Walk
(15.03.2014 - 19.04.2014)




Galeriedetails
Kontakt:   
 
          cubus-m
          Holger Marquardt
 
          Pohlstraße 75
          10785 Berlin
          Deutschland
 
Telefon:   
4903081494690
Fax:   
4903081494692
 
E-Mail:   
Kontaktformular
Galerie:   
Link
   


Die Adresse der Ausstellung lautet:
 cubus-m
Pohlstraße 75
Tel.:4903081494690
 10785 Berlin

Beschreibung der Ausstellung:
 Mara Diener – Extended Walk
Extended Walk – der Ausstellungstitel ist weniger Programm
als Assoziationsraum: die Idee des strengen Marsches stellt
nur den impliziten Subtext der Ausstellung dar. Vielmehr
steht im Raum die Frage nach der Organisation der Welt und
damit automatisch auch nach Machtstrukturen.
Die Zeichnungen, Malereien, Installationen und Animationen
bleiben im Vagen und ein bestimmter Marsch durch die
Ausstellung ist für den Besucher unmöglich. Die räumliche
Gesamtkomposition von Mara Diener in der Galerie cubus-m
ist vielmehr ein Angebot, konventionelle Wege zu verlassen
und etwas über die eigenen Grenzen hinaus zu erfahren.
Großformatige, auf langen Papierrollen sich endlos
ausdehnende Graphit-Zeichnungen hängen wie
Propagandafahnen der Geschichte an der Wand oder sind
zufällig am Boden angeordnet. Sie bilden wolkige, fast
naturhaft anmutende Universen ab. Die Extension im Raum
wird hier besonders augenscheinlich: die Motive lassen keine
Konturen mehr zu und sprengen die Bildgrenzen. Sie tragen
mit Tusche aufgetragene kryptische Zeichen, Algorithmen,
Codes, die jedoch weder die abgebildeten Gegenstände
vereindeutigen noch als Strukturen 'lesbar' machen. Das
Flüchtige, Zarte der Zeichnungen bedarf schwerer
Belastungskörper, um die Exploded Drawings am Boden
festzuhalten.
Die Malereien präsentieren Neuordnungen als Utopie, ohne
ordnendes Subjekt und fassbare Dinge, letztlich als Leerstelle
und blinder Fleck im System. Dieser wird auch durch
mögliche Identifikationsfiguren oder erzählerische Momente
nicht aufgelöst. Die versprochene Neuordnung der Welt
entlarvt sich selbst als totalitärer Erklärungsversuch.
Mara Dieners Werke zeigen dekonstruierte Dingwelten, der
die Farbigkeit fast vollständig entzogen wurde,
unabgeschlossene, prozesshafte und abstrakte Darstellungen,
die zwar nicht mehr auf eine uns bekannte Welt verweisen,
aber doch in der Andeutung Referenzen hervorrufen. Sie
versuchen letztlich, Denkmuster zu visualisieren, die den
Betrachter herausfordern, eigene Erfahrungen damit
abzugleichen und nachzuspüren.
Isolde Nagel

 
 Mara Diener – Extended Walk Extended Walk – the title of the exhibition is less a fixed program than a space for association: the idea of a strict march merely introduces the implicit subtext of the exhibition. To a greater degree, the way the world is organized – and consequently also power structures – are questioned. The drawings, paintings, installations and animations remain vague and a precise march through the exhibition is impossible for the visitor. Rather, the totality of the spatial composition Diener presents in cubus-m is an invitation to abandon conventional paths and to experience something beyond one’s own boundaries. Large format, graphite drawings, which seem to spread out endlessly on long rolls of paper, hang on the wall like historical propaganda flags or are placed randomly on the floor. They depict cloudy, almost naturalistic universes. Here the extension in space is particularly evident: the motifs no longer allow for contours and burst out of the frame. They bear cryptic signs, algorithms, codes rendered in ink, which neither disambiguate the depicted objects nor make them ‘readable’ as a structure. The fleetingness, the softness of the images requires heavy weights in order to hold these ‘exploded drawings’ down to the floor. The paintings present rearrangements as Utopia, without an organizing subject or tangible things, and finally as a blank space and a blind spot in the system. This is also not resolved in possible figures of identification or narrative moments. The promised reorganization of the world unmasks itself as a totalitarian attempt at explanation. Diener’s works reveal deconstructed object-worlds – almost devoid of color, open-ended, processual and abstract representations that no longer indicate a world familiar to us, but nonetheless evoke references in their suggestiveness. Ultimately, they attempt to visualize ways of thinking that challenge the viewer to reconcile and to reflect upon his or her own experiences. Isolde Nagel



cubus-m

 
   
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