Galerien
  Künstler
  Städte
  Gutachter
  Ausstellungssuche
 
  Diskussionsforum / Whiteboard
 
   
 
 



Neu auf galerie.de:

artclub
14199 Berlin
[ 05.05.2024 ]

artist ritual / X-Working GmbH
51067 Köln
[ 15.01.2023 ]

Kunstgalerie Klamer (Jens Klamer GmbH)
49324 Melle
[ 20.09.2021 ]

GALERIE MAXX
67433 Neustadt
[ 19.09.2021 ]
 
Kunstverein Neukölln

Pizza? Reis? Suppe? Trinität
(10.11.2017 - 10.12.2017)




Galeriedetails
Kontakt:   
 
          Kunstverein Neukölln
          Martin Steffens
 
          Mainzer Str. 42
          12053 Berlin
          Deutschland
 
Telefon:   
03056821964
Fax:   
 
E-Mail:   
Kontaktformular
Galerie:   
Link
   


Die Adresse der Ausstellung lautet:
 Kunstverein Neukölln
Mainzer Str. 42
Tel.:03056821964
 12053 Berlin

Beschreibung der Ausstellung:
 Elisa Ewert, Martina Janßen, Ismail Karayakupoglu, Barbara Müller und Elma Riza improvisieren im Kunstverein Neukölln. Einblicke in das Experiment gibt es zur Vernissage am Freitag, dem 10. November 2017, um 19.30 Uhr.

Kühlschrank auf – was haben wir, was können wir kochen? In etwa so stellt sich die Ausgangslage der fünf Künstler*innen angesichts des Experiments zum kooperativen Improvisieren im Kunstverein Neukölln dar, wenn sie vier Tage vor der Eröffnung dort ohne feste Planung und einander nur mäßig bekannt, aber geistesgegenwärtig aufeinandertreffen. Es bleibt ihnen dann eine halbe Woche, in der sie ihre unterschiedlichen künstlerischen Ansätze miteinander verflechten, gegeneinander absetzen, zueinander hinbiegen oder gemeinsam in den Raum wachsen lassen können. Mehr nicht, aber auch nicht weniger: Garantiert werden es Tage hochkonzentrierter Präsenz und unvorhersehbarer Konfrontationen.

Was sie verbindet, ist ihr Interesse aneinander und ihre Neugierde auf künstlerische Strategien, die über die individuelle Begrenztheit hinausgehen. Auch steuern sie unterschiedliche Erfahrungen mit Kooperationsformen bei. Alle blicken aus unterschiedlichen Altersstufen auf eine professionelle Vita, vor deren Hintergrund sie agieren. Auf eine öffentliche Ausschreibung hin wurden sie vom Kunstverein Neukölln eingeladen, innerhalb der regulären Aufbauzeit und eventuell darüber hinaus miteinander zu improvisieren. Die Zusammenarbeit wird kuratorisch moderierend begleitet. Die einzige explizite Vorbereitung auf die gemeinsame Arbeit war ein Treffen im September, bei dem sich die Künstler*innen kennenlernten und den Ausstellungstitel festlegten. Alles Weitere wird aus der Situation gespielt.

Ihre künstlerischen Identitäten sind dabei äußerst divers:
So arbeitet die Berlinerin und UdK-Meisterschülerin Elisa Ewert mit Spuren und Oberflächenabdrücken in Ton. Transformationen, Volumen und Struktur, forensischer Detailreichtum und die Dynamik der Verwandlung sind konnotative Bausteine, die in ihren amorphen Skulpturen Formen annehmen und mögliche Gestalten assoziativ in den Raum stellen.
Martina Janßen hingegen verortet ihre Arbeit interdisziplinär zwischen wissenschaftlichen und künstlerischen Ansätzen, indem sie Synergien zwischen diesen Disziplinen folgt. Als studierte Künstlerin und Sozialpädagogin entwickelt sie sich wechselseitig beeinflussende Texte und situativ gebundene Installationen, Malereien und Choreografien.
Der erst Ende 2014 aus der Türkei nach Deutschland gekommene Ismail Karayakupoglu beschäftigt sich mit den Mitteln der Fotografie, der Malerei und des experimentellen Films mit Grenzüberschneidungen von Medien und Lebensformen. Er untersucht verbindende Elemente zwischen Materialien und Arbeitsweisen. In seiner Auseinandersetzung verschränken sich inhaltliche und formale Ebenen.

Die Installationen von Barbara Müller spielen mit Dopplungen, Spiegelungen und Rekonstruktionen. In den Mittelpunkt stellt sie jedoch nicht das Bedeutsame, sondern die Nebensache – das, was liegen blieb, das, was gerade gebraucht werden könnte. Auf solche Weise entwickelt sie irritierende Szenarien und Handlungsabläufe, die ungewohnte ästhetische Erlebnisse provozieren.
In der Arbeit der aus Frankreich stammenden Elma Riza scheint das Sichtbare auf den unsichtbaren Raum zu verweisen. Ihre Grenzziehungen durch reale Räume, entlang vorhandener Trennungen und ihrer optischen Ausdehnungen, ihre assoziierten Raumschaffungen durch Markierungen zielen auf eine Sensibilisierung von Wahrnehmung und damit auf eine Ausweitung von Möglichkeitsräumen.

"Pizza? Reis? Suppe? Trinität" setzt die Ausstellungsreihe „Überraschung!“ fort, in der sich der Kunstverein Neukölln mit dem Potenzial kooperativer Improvisation in der bildenden Kunst auseinandersetzt. Auch dieses Mal geht es um die Erweiterung individueller Vorgehensweisen und Inhalte durch die improvisierte künstlerische Arbeit in einer Gruppe. Mit Elisa Ewert, Martina Janßen, Ismail Karayakupoglu, Barbara Müller und Elma Riza kommt ein sehr heterogenes, altersgemischtes Team mit unterschiedlichen Arbeitsweisen und Nationalitäten, aber mit demselben aktuellen Wohnort Berlin neu zusammen.

Die Ausstellung wird kuratiert von Antje Gerhardt und Dr. Martin Steffens



Kunstverein Neukölln

 
   
Die rechtliche Verantwortlichkeit für den Inhalt der von den einzelnen Galerien bekanntgemachten Internet-Dokumente
liegt ausschließlich bei den jeweiligen Galerien. Online Now! übernimmt keinerlei Haftung für diese Dokumente.
© Priority AG