Galerien
  Künstler
  Städte
  Gutachter
  Ausstellungssuche
 
  Diskussionsforum / Whiteboard
 
   
 
 



Neu auf galerie.de:

artclub
14199 Berlin
[ 05.05.2024 ]

artist ritual / X-Working GmbH
51067 Köln
[ 15.01.2023 ]

Kunstgalerie Klamer (Jens Klamer GmbH)
49324 Melle
[ 20.09.2021 ]

GALERIE MAXX
67433 Neustadt
[ 19.09.2021 ]
 
SHI FANG Fine Art

DIALOG: VALERIE KRAUSE FRIEDRICH MEYER
(24.01.2015 - 28.02.2015)




Galeriedetails
Kontakt:   
 
          SHI FANG Fine Art
          F v. Droste
 
          Elisabethstrasse 95
          40217 Düsseldorf
          Deutschland
 
Telefon:   
021193889595
Fax:   
 
E-Mail:   
Kontaktformular
Galerie:   
Link
   


Die Adresse der Ausstellung lautet:
 SHI FANG Fine Art
Elisabethstrasse 95
Tel.:021193889595
 40217 Düsseldorf

Beschreibung der Ausstellung:
 Die Galerie SHI FANG Fine Art in Düsseldorf lädt am 24.
Januar 2015 von 16:00 bis 18:00 Uhr zur Eröffnung der
Ausstellung DIALOG:Valerie Krause Friedrich Meyer ein.
Die als Dialog entworfene Ausstellung der Künstler Valerie
Krause und Friedrich Meyer findet unter besonderen
Vorzeichen statt: Die in Düsseldorf arbeitende Künstlerin
Valerie Krause hat, bevor sie ihr Studium der freien Kunst an
der Kunstakademie Düsseldorf begonnen hat, ihre
Steinmetzausbildung bei Friedrich Meyer gemacht. In der
Ausstellung treten die beiden Künstler, die auch Lehrer und
Schülerin sind, in einen Dialog, der es ermöglicht Spuren der
gegenseitigen Beeinflussung nachzuvollziehen, aber vor allem
durch die unterschiedliche Ästhetik und Arbeitsweise der
Künstler einen diskursiven Charakter erhält und so einen
Ansatz bietet, über Konzepte von Dynamik, Struktur und
Raum in der bildhauerischen und skulpturalen Arbeit zu
reflektieren.
Bevor Valerie Krause (geboren 1976) ihr Studium an der
Kunstakademie in Düsseldorf begonnen hat, welches sie in
der Klasse von Didier Vermeiren abschloss, hat sie eine
Steinmetzausbildung bei Friedrich Meyer gemacht. Zur Zeit
arbeitet sie in ihrer persönlichen Arbeit jedoch nicht mehr
klassisch bildhauerisch in Stein, sondern mit häufig amorph
wirkenden Skulpturen aus verschiedenen Materialien. Im
Rahmen der Ausstellung zeigt sie mehrere Plastiken,
Skulpturen und Fotografien. Die Materialien die Valerie
Krause für ihre Skulpturen und Plastiken benutzt,
präfigurieren die Anmutung der Arbeiten: Sie bestehen aus
Materialien die sie plastisch formt und anschließend erstarren
lässt. Dabei geht es um die Übertragung von begrifflichen
Konzepten in sinnlich erfahrbare Arbeiten, aber auch um das
Verkehren von ästhetischen Grundannahmen. Die Arbeiten
von Valerie Krause wirken leicht und schwebend, sie stehen
dabei im Kontrast zu den oftmals sehr massiven Materialien.
Die Arbeiten stellen geronnene Bewegung dar, Momente der
Übertragung und Wirkung von Kräften. So ist es auch nicht
verwunderlich, dass Valerie Krause ergänzend zu ihrer
plastischen und skulpturalen Arbeit auch fotografisch arbeitet.
Die gezeigten Fotografien wurden mit Ausschnitten versehen,
wodurch die Abgrenzung der Fotografie zum Raum
durchbrochen scheint. Dabei stehen sie in einem reizvollen
Kontrast zu den Arbeiten von Friedrich Meyer, dessen
abgeschlossen wirkende Steine durch die offene Struktur der
Arbeiten von Valerie Krause umspielt werden. Die beiden
Positionen ergänzen sich, ohne dass es zu Auslöschungen
kommt.
Friedrich Meyer (geboren 1939) hat nicht an einer
Kunsthochschule studiert, er ist Steinmetz-Meister, seine
Arbeit überschreitet jedoch die Grenze vom reinen Handwerk
zur Kunst. Sein Werk ist vielfältig und den Hauptbestandteil
bilden Grabsteine, die er im Kundenauftrag fertigt, dabei
arbeitet Meyer jedoch immer mit künstlerischem Anspruch. Er
sieht sich nicht als Produzent einer Ware, sondern als
Erzähler der Geschichte seiner Kunden. Neben den
Grabsteinen entstehen in seiner Werkstatt freie Arbeiten, wie
die gezeigten Monolithen aus schwarzem Granit. Die Steine
die Friedrich Meyer bearbeitet, wählt er nach ihrer natürlichen
Form aus, um sie dann vor allem mit verschiedenen
Handwerkzeugen zu bearbeiten. Durch die Arbeit des
Künstlers werden die Steine aus dem Narrativ der
Natürlichkeit enthoben und gewissermaßen kultiviert und in
eine abgeschlossene und pure Form überführt. Dadurch
erhalten sie eine ikonische Präsenz, die durch die glatten
Oberflächen und die Schwere der Steine verstärkt wird. Lässt
man sich auf eine nähere Betrachtung ein, fällt auf, wie fein
die Steine bearbeitet wurden. Die Oberflächen wirken
bewegt, wodurch die Steinquader eine fast fließende
Anmutung bekommen, die im Gegensatz zu ihrer Materialität
steht und somit eine Spannung erzeugt, die fast an klassische
Musik erinnert.



SHI FANG Fine Art

 
   
Die rechtliche Verantwortlichkeit für den Inhalt der von den einzelnen Galerien bekanntgemachten Internet-Dokumente
liegt ausschließlich bei den jeweiligen Galerien. Online Now! übernimmt keinerlei Haftung für diese Dokumente.
© Priority AG