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Kunstverein Neukölln

Nord+++Nord+++Nord++++Süd
(17.05.2013 - 09.06.2013)




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          Kunstverein Neukölln
          Martin Steffens
 
          Mainzer Str. 42
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          Deutschland
 
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Die Adresse der Ausstellung lautet:
 kunstraum t27
Thomasstr. 27
Tel.:03056821964
 12053 Berlin

Beschreibung der Ausstellung:
 Reihe – Zu Gast im kunstraum t27

Corinna Altenhof | Volker Altenhof | Susanne Kallenbach | Tamer Serbay

Vernissage: Freitag, 17. Mai 2013, 19:30 Uhr

Die aktuelle Ausstellung des Kunstvereins Neukölln präsentiert Werke von vier Künstlerinnen und Künstlern aus dem hohen Norden der Republik. Als Gattung vertreten sind Malerei, Arbeiten auf Leinwand/ Papier mit Wachs und Pigment und Keramikobjekten. Immer wieder scheinen sich dabei in den Werken interdisziplinäre Vorstellungen zu neuen Konzepten zeitgenössischer Kunst zu verweben, führen zu neuen Strukturen, ungewohnten Formen und zu intensivster Farbigkeit. Nie geht es nur um den oberflächlichen Eindruck, denn jede Arbeit zeigt eine zeitliche Dimension, erzählt eine Geschichte für die nicht selten eine Erinnerung oder ein starkes Gefühl den Ausgangspunkt bildete. Der Betrachter ist eingeladen diesem nachzuspüren.

Die Werke von Volker Altenhof verbinden Abstraktion mit gegenständlichen Zitaten und vieldeutigen philosophischen Inhalten. Der Künstler hat in jahrzehntelanger Beschäftigung zu einer ganz eigenen Bildsprache gefunden. Farbe ist dabei für ihn das bestimmende Gestaltungselement. Er erreicht eine intensive Wirkung durch die mit Spachtel, Bürste oder Schwamm reliefhaft bearbeitete Grundierung. In aufwändigen Arbeitsprozessen wird Farbe lasierend aufgetragen und wieder abgeschliffen. Bis zu zwanzig Mal wiederholt Altenhof dieses Verfahren, so dass die Bildoberfläche eine reliefartige Struktur erhält, in der Farbtöne mehrfach gebrochen werden und eine vielschichtige Transparenz entsteht.

Corinna Altenhof schafft Memorablien in Wachs. Sorgfältig werden verschiedene Schichten aufgetragen, strukturiert und ausgestaltet. Als Ausgangspunkt fließt oft eine Erinnerung an etwas Erlebtes oder Gesehenes in den Schaffensprozess ein. Ein flüchtiger Moment wird auf diese Weise schöpferisch und selbstreflexiv skizziert und konserviert. Der Flüchtigkeit des Augenblicks wird eine Fixierung im Material entgegen gesetzt.
Zugleich erfährt die Erinnerung durch intensive Reflektion, künstlerische Abstraktion sowie durch die Farbgebung eine Distanzierung vom rein subjektiven Erleben. Die Bilder laden so zum individuellen Nacherleben ein.

Wer Tamer Serbays Arbeiten kennt, weiß, dass er sehr sparsam mit Figuren umgeht. Mit der neuen Werkserie „Crossover“ wagt Tamer Serbay nicht nur einen weiten Zeitsprung, er wagt sich auch ins Figurative und Narrative vor. Die Arbeit am Kulturgut „ europäischer altmeisterlichen Malerei“, die ihm durch seinen langjährigen Aufenthalt in Europa vertraut ist, liefert ihm unerschöpfliche, figurative Bildwelten, die dazu mit ebenso detailreichen wie zauberhaften Kontexten von Liebe und Tod, Status und Macht, Geschichte und Zukunft behaftet sind. Mit Hilfe fotografischer Bildbearbeitung gelingt es Tamer Serbay, diesem europäischen Bildreservoir eine geradezu moderne Sinnhaftigkeit abzuringen.

Susanne Kallenbach beschreitet in der keramischen Kunst ungewohnte Wege. Sie schafft Strukturgefäße und dreidimensionale Tonplastiken, in denen sich bildhauerische Vorstellungen mit grafischen und malerischen Konzepten verbinden. Bestimmend wirken die ablesbare Ambivalenz von Künstlichkeit und Naturhaftigkeit, der spannungsvolle Kontrast aus Ruhe und Bewegung und die daraus resultierende Verschränkung von durchaus gegensätzlichen Objekterfahrungen.
Das Tonobjekt bildet bei Susanne Kallenbach den Ausgangspunkt einer komplexen künstlerischen Untersuchung ihres Materials, in der sie auf vielfältige Weise diejenigen Mittel reflektiert, die einem Gefäß wesentlich sind und die zur keramischen Plastik führen. An bildhauerischen Fragen interessiert, operiert sie mit Definition, Tektonik und Mehransichtigkeit des Körpers, mit Grenzen und Achsen des Raums sowie mit atmosphärischen Werten, etwa dem Spiel von Licht und Schatten.

Kuratiert von Volker Altenhof



Kunstverein Neukölln

 
   
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