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Atelierspuren Kunst & Design

Janosch
(01.09.2013 - 27.09.2013)




Galeriedetails
Kontakt:   
 
          Atelierspuren Kunst & Design
          Hannelore de Hoogd
 
          Fillastraße 13
          49716 Meppen-Bokeloh
          Deutschland
 
Telefon:   
0593193100
Fax:   
05931931020
 
E-Mail:   
Kontaktformular
Galerie:   
Link
   


Die Adresse der Ausstellung lautet:
 Atelierspuren Kunst & Design
Fillastraße 13
Tel.:0593193100
 49716 Meppen-Bokeloh

Beschreibung der Ausstellung:
 "JANOSCH" – Unikate und Farbradierungen"
Sonderausstellung in der Galerie Atelierspuren, Meppen-Bokeloh
Er ist einer der erfolgreichsten und bekanntesten Kinderbuchautoren des 20. Jahrhunderts. Seine
Zeichnungen, Illustrationen und Geschichten wurden nicht nur mit angesehenen Literaturpreisen,
sondern auch mit zahlreichen Kultur-, Kunst- und Filmpreisen ausgezeichnet.
In einer Sonderausstellung zeigt das Ehepaar de Hoogd in ihrer Galerie Atelierspuren in Meppen-Bokeloh mit über 50 Unikaten und Farbradierungen die künstlerische Seite des Janosch. Dabei steht weniger die „Tigerente“ als vielmehr ihr „Vater“ Janosch im Mittelpunkt. Seine
detailreichen Bilder geben Einblicke in das künstlerische Schaffen des populären Illustrators haben etwas ausgesprochen Sympathisches, aber auch Hintergründiges. Eine Mischung aus Realität,
Erfindung, Liebenswürdigkeit und Schabernack, Schalk und Ermahnungen. Mit seinem unnachahmlichen Stil, einer charakteristischen Bildsprache und fantasievollen
Zeichnungen zieht er nicht nur Kinder, sondern auch kunstintessierte Erwachsene in seinen Bann.
Janosch wurde 1931 als „Horst Eckert“ in Hindenburg/Oberschlesien, heute Zabrze/Polen
geboren. 1944 erhielt er eine Lehrstelle zum Schmied und arbeitete in einer Schlosserei. Nach dem
Ende des Zweiten Weltkrieges und der Heimkehr seines Vaters flüchteten seine Eltern 1946 mit
ihm nach Augustfehn/Landkreis Ammerland. Janosch arbeitete in Textilfabriken in Oldenburg, besuchte eine Textilfachschule in Krefeld und nahm an einem Lehrgang für Musterzeichnen bei dem Klee-Schüler Gerhard Kadow teil. Aber Janosch hielt es in festen Arbeitsverhältnissen nicht aus. Er wollte Maler werden und frei sein. So zog er nach einem Aufenthalt in Paris 1953 nach München. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste unter anderem bei Ernst Geitlinger. Aber nach diversen Probesemestern musste er wegen „mangelnder Begabung“ abbrechen. Doch Janosch spürte, dass nur das Malen ihm ein Leben in Freiheit ermöglichte und er arbeitete als freischaffender Künstler. 1956 begann er seine schriftstellerische Tätigkeit im Feuilleton. Ein
Freund riet ihm, aus seinen Zeichnungen ein Kinderbuch zu machen, und sein Verleger, sich „Janosch“ zu nennen. 1960 erschien sein erstes Kinderbuch „Die Geschichte von Valek dem Pferd“ und 1970 sein erster Roman „Cholonek“ oder „Der liebe Gott aus Lehm“. 1980 kehrt Janosch Deutschland den Rücken. Ursprünglich zur Erholung von einer Krankheit zieht er in ein altes Backofenhaus, hoch in den Bergen von Teneriffa, das er aber bald zu seinem
ständigen Wohnort wählt. Hier führt er seitdem ein friedliches, ruhiges Leben, auch wenn er seinen Zorn auf alles, was die Kinder- und Menschenseele unterdrückt, nicht vergessen hat. In seinen Kinderbüchern spiegelt sich seine Seele. Die Kleinen und die Außenseiter sind mächtig und anrührend zugleich. Sie leben in einfachsten Verhältnissen und sind damit zufrieden. Janosch sagt
es mit den Worten seines Hasen Baldrian: Ich brauche nichts. Ich habe alles, was ich brauche. Nämlich nichts.
Seine über 150 Kinderbücher sind pädagogisch wertvolle Botschaften und wurden in über 27 Sprachen übersetzt. 1985 und 1989 wurden seine Geschichten als „Janoschs Traumstunde“ fürs Fernsehen produziert.
Janosch zeichnet und schreibt jedoch nicht nur Kinderbücher. In seinen Büchern für Erwachsene
und speziell in seinen Bildern verarbeitet er unter anderem Erlebnisse seiner Kindheit. Die Ablehnung gottesfürchtiger Religiosität, die Befürwortung familiärer Beziehungen, Freundschaft und die Frage nach dem Sinn des Lebens sind immer wieder Thema für ihn.

Vernissage: Sonntag, 1. September, 11 Uhr bis 17 geöffnet
Nähere Infos unter: www.atelierspuren.de, Tel. 05931 93100



Atelierspuren Kunst & Design

 
   
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